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Garmin GPSMAP 65s, TwoNav Cross, Trail2, Aventura2 im Test

Wir schlagen sich die neuen Outdoor-Navis mit Mulit-Empfang (GPS, Glonass, Galileo) in unserem Vergleichstest? Unser Test legt den Schwerpunkt auf die Hardware (Höhenmesser, Standortbestimmung, Akkulaufzeit, Displayhelligkeit uvm.) zeigt aber auch einen Übersicht über die Karten-, Routen- und Navigationsoptionen. Zum Vergleichstest...
  • Hallo!

    Ich habe leider ein Garmin Oregon 700 gekauft womit ich überhaupt nicht zufrieden bin. Die der Akku hält keine Tagestour durch, außerdem stürzt es ständig ab. Ich habe es dann an eine Powerbank angeschlossen, aber immer wenn man es aussteckt, schaltet es sich von selbst ab wenn man nicht daran denkt, den Countdown zu stoppen. Die Menüführung ist voll unübersichtlich, den Kompass muss man jeden Tag kalibrieren damit er funktioniert. Aus diesen Gründen habe ich als alternative einfach mein Handy genommen und Komoot installiert.

    Das funktioniert einwandfrei, ist schnell und übersichtlich. Die Gründe, weshalb ich ein Bergnavi möchte: Es sollte robust sein und etwas Regen aushalten. Und der Akku sollte wenigstens einen Tag halten.

    Gibt es ein Gerät, das funktioniert wie ein Handy, das dazu noch robust ist und evtl. über einen Kompass verfügt? Oder arbeitet ihr als erfahrene Benutzer mittlerweile auch lieber mit einem Handy?

  • hubi85120

    Hat das Thema freigeschaltet
  • Wenn du in der Garminwelt bleiben willst, wäre ein entsprechendes GPSMap 65 oder 66 deine Wahl. Beim 65er und 66er gibt es verschiedene Modellvarianten. Aber du schreibst, dass du die Menüführung voll übersichtlich findest, dann ist wohl Garmin nichts für dich, da die GPSMap-Reihe ähnlich ist.

    Garmin GPSMap 276Cx (FW 5.50 JNX+Unicode, HW V8, PCB V7, 32GB SD)

    Garmin Montana 750i (FW 8.20, HW V6, 64GB SD)

  • Beim Oregon gibt es neben der neuen Menüführung auch klassische Menüführung. Die klassiche finde ich nach wie vor besser.

    Ich benutze ein Oregon 700 seit erscheinen 2016, läuft besser als alle anderen Oregon vorher. Abstürze äußerst selten. Tagestouren geht mit einem Akkuwechsel. Powerbank an ein Oregon ist aber auch etwas, ähm ...ungewöhnlich. Warum kein zweiter Akkusatz? Ist doch viel einfacher.


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  • Bin immer wieder vom langen Durchhaltevermögen und vom vergleichsweise stabilen Betrieb eines eTrex ohne Touch begeistert. Einzig der lahme Prozessor stellt die Geduld manchmal auf die Probe, im Gegenzug dafür keine Energieprobleme.

    Gruß, Spaziergaenger.

  • Komoot installiert.

    Das funktioniert einwandfrei, ist schnell und übersichtlich. Die Gründe, weshalb ich ein Bergnavi möchte: Es sollte robust sein und etwas Regen aushalten. Und der Akku sollte wenigstens einen Tag halten.

    Gibt es ein Gerät, das funktioniert wie ein Handy, das dazu noch robust ist und evtl. über einen Kompass verfügt? Oder arbeitet ihr als erfahrene Benutzer mittlerweile auch lieber mit einem Handy?


    Keine Ahnung was für Dich ein Tag ist. 24h? 10h? 8h? Wenn man das Display automatisch abschalten lässt, sollte auch ein Oregon mit guten Akkus eine Tagestour durchstehen.


    Was mich wunder, dass Du für den Einsatz im alpinen Bereich ein Gerät mit kapazitiven Touchscreen gewählt hast. Damit wird man im Regen nicht glücklich.


    Ich verwende schon seit Jahren die Geräte der GPSMap Serie von Garmin. Wie alle Garmingeräte lassen auch diese im Funktionsumfang und der Menüführung zu wünschen übrig. Verglichen zu einem Smartphone sind das echte Dinosaurier. Dennoch bieten sie Vorteile, die mir kein anderes Gerät liefern kann.


    Wozu benötige ich das GPS?

    * Tour aufzeichnen. Muss halt zuverlässig ohne Aussetzer und besonderen Aufwand funktionieren

    * Kurze Orientierung zum Verlauf der Tour.


    Das sind die beiden Punkte, die man auch mit allen anderen Geräten hinbekommt. Der wichtigste Punkte aber ist:


    * Sicher und ohne Ausfall den Weg zurück bei null Sicht, Schnee, Wind, Regen und Kälte zu finden.


    Und genau das Liefern die Geräte der GPSMap Serie:


    * Kein Touch, nur Tasten. Handschuh kann an bleiben. Alles kann nass sein.

    * Flexible Stromversorgung. Bei gemäßigten Temperaturen gehen die Akkus 8-10h lang. Bei echter Kälte verwende ich Lithiumbatterien. Die halten deutlich länger als Akkus und funktionieren auch noch bei -10°C. Eine Temperatur, bei der mein Aventura leider nach kurzer Zeit abschaltet (Lipo Akku).


    Und deswegen schleppe ich den Knochen mit. Hinzu kommt natürlich noch, dass es ein robustes Gerät ist, welches man bedenkenlos und vor allem sehr einfach am Rucksack befestigen kann. Und somit immer wieder einen Blick darauf werfen kann, ohne es abnehmen zu müssen. Baumelt außerdem nur minimal. So fliegt nichts rum - oder schlimmer - runter.


    Das Smartphone ist natürlich auch dabei. Um einen Notruf abzusetzen oder mit dem PeakFinder Gipfel zu bestimmen. Als Navigationshilfe nur bei einfachen Schönwetterwanderungen, wo ich mir den Rest der schweren Ausrüstung spare.


    Ich denke für die meisten Leute spielt der dritte Punkt keine Rolle. Hier wird das Gerät rein zur Orientierung verwendet. Maximal noch zu Aufzeichnung. Wenn es regnet geht man den beschilderten Weg zum Parkplatz. Dafür brauch man kein Garmin.


    Deswegen, wenn Dir bei deiner Smartphonelösung nichts abgeht, bleibe dabei. Wenn du wirklich etwas für den Notfall brauchst, nimm ein Tastengerät (eTrex oder GPSMap) und lerne damit routiniert umzugehen.

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