Google maps auf Garmin 660

Garmin GPSMAP 65s, TwoNav Cross, Trail2, Aventura2 im Test

Wir schlagen sich die neuen Outdoor-Navis mit Mulit-Empfang (GPS, Glonass, Galileo) in unserem Vergleichstest? Unser Test legt den Schwerpunkt auf die Hardware (Höhenmesser, Standortbestimmung, Akkulaufzeit, Displayhelligkeit uvm.) zeigt aber auch einen Übersicht über die Karten-, Routen- und Navigationsoptionen. Zum Vergleichstest...
  • klar kann man google Maps zur Offline-Nutzung runterladen, jedoch immer nur relativ kleine Regionen und dann funktionieren diese auch nur in Verbindung mit der entsprechenden Google App wenn gleichzeitig der Handyempfang abgeschaltet wird oder eine SIM Karte nicht installiert ist.

    Generell hat Google den Nutzen der Kartenwerke für Dritte kostenpflichtig gestellt, sichtbar an vielen Planungstools wie RouteConverter und andere die deswegen auf OSM ausgewichen sind.

    Das da nun was für Garmin für lau funktionieren soll, eher nicht zu erwarten.


    Im Übrigen dann die Frage: Welchen Mehrwert erwartest Du von den Karten von Google gegen die erhältlichen diversen OSM Karten und den von Garmin lieferbaren Karten?

  • die Aktualität der Karten.

    eigenes Beispiel:

    bei mir in der Nähe wurde eine neue Straße gebaut mit Brücke über die Autobahn.

    Nach Fertigstellung und Freigabe der Brücke habe ich sowohl Google als auch Garmin benachrichtigt.

    Bei Google war 3 Wochen soäter die Route offen, bei Garmin trotz dreimaliger Info erst nach 2 Jahren

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  • @Karl,

    nun als vor gut 15 Jahren hier bzw. „nebenan“ das Forum Pocketnavigation populär wurde, da waren solche Diskussionen mit „ich kenne aber einen Weg, eine Straße in unser Wohngegend“ die ist bei TT, Navigon, Garmin und wer da am Markt war nicht drin an der Tagesordnung.

    Leute, Ich war mal bei einem Vortrag von Here, früher Navteq.

    Die Datenerstellung von bzw. für neue Straßen wird so früh und aktuell wie möglich gemacht, bei der schieren Menge aber nach Prioritäten. Wo ist die Änderung? Wie hoch sind die Verkehrsströme? Wie viele Menschen wohnen oder POIs sind dort (die von anderen aufgesucht werden könnten) und und und.

    Danach fließen die Infos ins Datenmaterial.

    Dieses Datenmaterial wird von den Navianbietern gekauft und dort wieder nach Wichtigkeit und Redaktionsschlussdatum in deren Kartenmaterial eingearbeitet.


    Und das kann bei 3 bis 4 Erscheinungsterminen am Ende bis zu 1,5 Jahre dauern.


    Da hat nun Google mit viel Geld und einer anderen Interessenslage (Daten für und Einnahmen durch Werbung) eine andere Strategie entwickelt und ist da ggf. auch mal (deutlich) schneller.


    Ein Punkt bleibt aber bestehen und so ist es auch bei Dir jetzt.

    All diese Meldungen kommen bzw. kamen immer von Forenmitglieder die halt die Änderung „live“ mitbekommen, sich also dort auskennen und im nahen Umfeld wohnen.

    Wie wichtig es nun für diese Leute dass der neue Weg schon morgen im Navi ist? Man kennt sich ja aus.

    Wenn ich zu Dir kommen müsste, würde doch zumindest heute 15 Jahr später als 2006 ein anderer Weg auch zu Dir führen.

    Der Nutzer des Navis würde die Brücke über die Autobahn gar nicht kennen und käme trotzdem an.

    Es wird immer Änderungen geben und Aktualisierungslücken. Vor 15 Jahren waren diese noch sehr umfangreich, heute sind es weniger.

    Und dies zum Schluss, gerade das OSM Projekt, also das Erstellen von Karten durch eine Community hatte das Ziel „schneller“ zu sein, als die offiziellen „halbamtlichen“ Kartenersteller, hat aber gerade genau das Problem, dass dort wo viele leben welche sich beteiligen sehr schnell zu sein und dort wo kaum ein Mensch hinkommt auch immer noch Lücken zu haben.

    2 Mal editiert, zuletzt von PSRNavi ()

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  • ich wohne in Thailand.

    Open Street Map ist noch katastrophaler als Garmin

    und wenn man sich an die Bedienung vom Zumo 660 gewöhnt hat fällt es schwer auf dem smartphone zu navigieren. Da fehlten doch einige Menupunkte.

  • nun, OSM ist nun mal ein Projekt von Freiwilligen.

    Doch dazu muss den freiwilligen Helfern auch folgendes zur Verfügung stehen, was nicht überall in der Welt vorhanden ist:

    Entsprechende Ausbildung, fängt banal mit Lesen, schreiben und Rechnen an z. B. in Afghanistan.

    Verfügbarkeit von Navigationsgeräten und Computern für die Mitarbeit im Projekt OSM.

    Eigene Möglichkeiten zur Mobilität mit Fahrzeugen, Zeit und (schon) vorhandener Infrastruktur.

    Und zum Schluss das nötige Kleingeld für alles.


    Je weniger davon vorhanden ist, um so schlechter ist OSM in solchen Gebieten und nur finanzstarke Organisationen und dies ggf. auch nur durch staatliche Mithilfe und Genehmigungen können Karten erstellen.

    Einmal editiert, zuletzt von PSRNavi ()

  • &

    ich wohne in Thailand.

    Open Street Map ist noch katastrophaler als Garmin

    -->


    Wenn Du damit anfängst die Strassen aufzunehmen, die Du kennst oder fährst, wird es ein wenig weniger katastrophal :-)

    GuSy


    276C

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