Beiträge von Handi

    Es wird auch nicht einfacher möglichst fehlerfreie Geräte zu programmieren, da immer mehr Funktionen hinzukommen.

    Naja, so ein Navi ist m.E. schon Kinderfasching gegenüber einem Betriebssystem oder einem ganzen Office-Paket. Hier geht es schlicht und einfach um *Qualitätssicherung* und weil die Geld kostet wird hier halt nach Kräften gespart. Und das nicht erst seit gestern. In der Firma, in der ich beschäftigt war, alles hautnah miterlebt :(

    Das ganze ist eine höchst subjektive, nicht journalistische Darstellung.


    Tatsächlich?? ;)

    Danke auch an alle, die mir mangelndes Wissen/Intelligenz/Sachverstand/wasauchimmer unterstellen! Find ich mindestens genauso amüsant wie mitunter die angesprochenen amazon-Kommentare!

    Was das Thema professionelle Softwareentwicklung anbelangt, ob nun Kartenverwaltung- oder Planungsprogramme oder die Firmware für die einzelnen Geräte, gleich was man nimmt es kommt nicht über den Status einer dilettantischen Softwarebude hinaus. Dabei sollten sie es nach so vielen Jahren am Markt doch können. Aber Software ist halt ein notwendiges Übel für den Betrieb der Geräte, bringt aber keine zusätzlichen Gewinne, weshalb man wohl nur einen minimalen Aufwand dort betreibt.

    Ja, Garmin vertickt lieber neue Geräte als sich um die Pflege der vorhandenen zu kümmern. Dazu kommt eine offensichtliche Arroganz der Entwickler, die zum Himmel schreit (ich erinnere nur an den Autobahn-/Bundesstraßen-Bug beim zumo 660 afair). Aber Garmin ist halt vernehmlich eine Hardware-Klitsche. Daß zum Produkt gehörige Software nicht geplegt wird kenn ich auch von anderere Seite (z.B. die Fa. Soehnle mit Waagen usw.). Auf der anderen Seite gibt es Firmen (ich denke da an Apple), die auch vornehmlich Hardware verticken, sich aber trotzdem um die Weiterentwicklung der zugehörigen Betriebssysteme kümmern (und diese auch auf älteren Geräten zur Verfügung stellt!)

    Naja, solange die Leute die "neuen" Geräte kaufen (ich schließe mich da nicht aus) scheint die Rechnung aufzugehen. Die Frage ist nur wie lang - die Apps holen gewaltig auf (ich fahr selbst primär mit der BMW-App).

    Ein Vergleich mit dem Montana 700 scheint interessant zu werden.

    Vor Jahren hab ich mal für ein BMW-Forum den zumo 660 mit dem (damaligen) Montana verglichen und mich umgehend für den Montana entschieden weil die Outdoor-Geräte von Garmin m.E. die einzig wahren Displays für Navigation am Mopped haben. Outdoor spielt der Stromverbrauch der Displaybeleuchtung ja eine nicht unerhebliche Rolle und untertags kann man die da im Prinzip komplett abschalten und sieht trotzdem was, auch wenn direkt die Sonne drauf knallt. Einziges Manko ist daß die Auflösung halt nicht so berauschend ist :(

    Nach dem Montana kam das Monterra raus mit Android als Basis und der Möglichkeit, zus. Apps aus dem Shop zu installieren und auch WLAN, das ich für den Empfang von Wetterdaten (Regenradar) wichtig fand. Nur wollte das Monterra dann mit meinem Headset nicht mehr vernünftig zusammenarbeiten und so bin ich jetzt beim XT gelandet. Einziges Manko hier ist die Ablesbarkeit bei einem ungünstigen Einfallswinkel der Sonne (mal abgesehen von den Bugs, aber die gab/gibt es beim Montana/Monterra auch).

    Zitat

    P.S. Schöner Artikel.

    Danke für das Feedback - freut mich sehr! Hab neben oben erwähnten Bericht auch mal für die MO einen Vergleichstest von mind. 6 Navis gemacht zusammen mit einem Journalisten (der mich bei dem Artikel auch unterstützt hat).

    Ich bekomme am XT auch öfter Verkehrsmeldungen, die sich dann vollkommen in Luft auflösen. Konkret hat sich noch keine bewahrheitet. Anders als mit der BMW-App. Die berücksichtigt Sperrungen usw. automatisch, auch wenn sie mir das nicht explizit mitteilt :(

    Produkt reift wie immer bei Garmin beim Kunden. Die sind absolut nicht in der Lage irgendwas zu Ende zu denken bzw. zu testen. Und was bei einem Vorgängerprodukt irgendwann mal funktioniert hat geht im neuen Produkt mit einiger Wahrscheinlichkeit nimmer :(

    Ich spiel immer nur ein paar weniger Routen auf's Navi: meine "Hausrunden", das was ich die nächsten Tage fahren will und evtl. Alternativen.

    hat das schon mal jemand mit dem Garmin 276cx Display verglichen ?

    Ja, ich. Hatte ich nämlich vor dem XT. Für mich gibt es nix besseres wie ein transflektives Display, das auch im stärksten Sonnenlicht perfekt ablesen kann! Und damit meine ich *nicht* den Schrott vom 595er. Nur hat das 276er halt keinen Touchscreen und an die Tastenbedienung wollte ich mich dann doch nicht mehr gewöhnen.

    Die Konfigurierbarkeit ist bei den Outdoorgeräten von Garmin m.E. wesentlich besser. Ansonsten geb ich Dir in allen Punkten recht. Trotz aller Defizite ist Garmin für mich immer noch die beste Lösung, immer nach dem Motto "lerne leiden ohne zu klagen" ;)

    Also hier liegen viele Themen 30cm vor dem Bildschirm meines Erachtens.

    Wenn Du der Meinung bist, meinetwegen. Ich setze mich schon seit mehr als 3 Jahrzehnten mit Navis unterschiedlichster Couleur auseinander (siehe Signatur) und es macht m.E. auch keinen Sinn, hier 100 Seiten drüber zu schreiben. Ich weiß nicht alles, aber was ich(!) in dem Artikel geschrieben habe unterschreibe ich auch.

    Der Test ist nett zu lesen, zeigt aber nur einen Teil auf.

    Da sieht man wieder wie komplex das Thema geworden ist und wie unterschiedlich die Anforderungen der User an so ein Gerät und Garmin spielt natürlich den Kritikern immer wieder ein Ass zu.

    Der Text ist von mir und da man für so eine Rubrik wie heise kein ganzen Buch schreiben kann, sondern hat die wichtigsten Punkte ansprechen fehlt halt das eine oder andere. Ich kenne genug Bücher über Kameras, die zu 80% die Bedienungsanleitung wiederholen und von daher recht ermüdend sind.

    Wenn sich der N6 mit dem Multifunktionsrad bedienen läßt dann liegen an den Kontakten des Cartool-steckers garantiert nicht nur 12V an! Entweder hat der Stecker nicht nur 2 Kontakte oder das Signal ist moduliert oder hat evtl. sogar nicht mal 12V. Auf jeden Fall läßt isch der XT mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nit mit dem Multifunktionsrad bedienen. Der XT hat hinten zwar 4 Kontakte, das Stromversorgungskabel aber nur 2. Vermutlich sind die zusätzlichen Kontakte am XT für eine spätere Erweiterung (eigene Halterung von BMW samt Steuerung per Multifunktionsrad) vorgesehen. Ich würde den XT jetzt halt mal nicht an den Cartool-Stecker, sondern anderweitig (Batterie) an 12V anschließen.

    Natürlich funktioniert das - unter bestimmen Voraussetzungen. Ist mir aber zu umständlich und außerdem bin ich bisher immer ohne zurecht gekommen. Ich brauch auch keine Neuberechnung wenn ich versehentlich an einer Abzweigung vorbeigefahren bin. Da dreh ich mit dem Mopped schneller um zurück zu meiner geplanten Route als mich irgendwohin routen zu lassen wo ich gar nicht hin will :( . Generell hab ich die Neuberechnung "auf Nachfrage" (oder so) eingestellt. Somit bekomme ich sofort einen Hinweis und kann reagieren bzw. entscheiden was ich mache. Bei einer Baustelle/Umleitung kann einen Neuberechnung ja durchaus sinnvoll sein. Und wenn man zur Orientierung dann noch den Track auf dem Navi hat dann hat man ja die Kontrolle (das mit den Tracks hab ich bisher noch nicht praktiziert, werde es aber machen).

    Habe ich im Zumo " Neuberechnen automatisch" und eventuell einige Abschlüsse festgelegt, wird sich die Route etwas verändern, denn das Zumo rechnet entsprechend neu.

    Die automatische Neuberechnung nutze ich maximal im Auto, aber NIE auf dem Motorrad - ich will meine Routen fahren wie *ich* sie geplant habe! Bei der aut. Neuberechnung kommt in meinen Augen nur Schrott raus. Vor kurzem im Spessart und gestern erst wieder erlebt (da war - aus welchen Gründen auch immer - der Auto-Modus eingestellt mit aut. Neuberechnung).

    Wäre jemand so nett, mir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zu geben, wie ich das auf das XT bringe?

    XT per Kabel an PC anschließen
    Am PC gewünschte Symboldatei (mit der Endung ".srf") ins Verzeichnis "Vehicle" des XT kopieren

    XT wieder abstöpseln und einschalten

    Unter "Einstellungen" das gewünschte Symbol auswählen.


    Das ist alles!


    Die Dateiendungen sollten natürlich vorher sichbar gemacht werden (falls nicht schon geschehen).

    Das Problem war/isit wohl, daß der Rider grundsätzlich erstmal nur die ersten 50 km anzeigt; zumindest ergab das eine Google-Recherche. Und genau das trug zur Verwirrung bei, weil das bei Garmin nicht so ist. Der Besitzer wußte das nicht, weil der das Navi wohl selten bis nie benutzt. Und ich als Garmin-"Jünger" kenn mich mich TomTom halt wie geschrieben auch nicht aus.

    Hi!

    Normalerweise hab ich als Besitzer eine Garmin zumo XT mit TomTom ja nix am Hut (aus Gründen), aber ein Freund verzweifelt gerade mit seinem Rider. Er will übermorgen mit seiner Familie aus der Mannheimer Gegend in die Vogesen fahren und weil ich - ebenfalls in der Mannheimer Gegend - zehn Jahre da gewohnt habe und mich in den Vogesen sehr gut auskenne, hat er ich um Routenvorschläge gebeten. Die hab ich ihm aus meinem Fundus auch recht schnell mit Garmin Basecamp zusammengestellt und dann als gpx exportiert. Bei TomTom geht die Routenplanung ja mit Tyre (das hat er noch und will myRoute jetzt nicht neu lizensieren) und der Import des gpx klappt in Tyre und die Route wird auch korrrekt wiedergegeben. Nur sobald er die Route auf seinen Rider schiebt endet die Route nach ca. 50 km bei Karlsruhe und dann ist nichss meher. Ich hab die ursprüngliche Route auch in Etappen zu ca. 200 km aufgeteilt, aber das ist auch derselbe Effekt.

    Irgendwelche Tips? Er hat im Rider schon alle möglichen Einstellungen versucht (schnellste, kürzeste Route usw.) aber das hat alles nichts genützt.

    Soweit ich weiß, geht das nur mit jenen POIs, die aus einem Bitmap als Symbol und einer CSV-Datei mit den Koordinaten vom POI-Loader erzeugt wurden.

    Genauso hab ich's mit den Blitzern gemacht. csv *und* Bitmap hab ich via POI-Loader verarbeitet. Seh trotzdem nix :(