Die ungeschminkte Wahrheit über Mopped-Navis ...

  • Nö wieso. Ich habe den Artikel in der MO gelesen, der Zumo 660 hat mit Abstand am besten abgeschnitten und hergestellt wird er auch in China.:D


    So kann man Testberichte auch interpretieren :eek:
    In dem Bericht ging es um Not gegen Elend.
    Du solltest Ihn vielleicht mal lesen :p



    Grüße
    Blaster


    P.S.
    In den meisten Fällen kommt es eben auf die Software an :rolleyes:

  • Darum erst schlaumachen, dann reden/schreiben! ^_^

    Gruß Bernd



    Über was soll ich mich schlau machen, etwa über Mac? :muede:

    Zümo 590LM ¦ Nüvi 1490 ¦ Montana 680T ¦ Zümo 660 ¦ TomTom Go 6000 ¦ Interphone F5 ¦ Samsung Galaxy S5 ¦ ASUS Mainboard mit i7 CPU, 512 Gb SSD & 3 x 2Tb HDD mit Windows 7 ¦ Macbook Pro Retina

  • Was soll ich also jetzt von einem "Motorradprofil" im Zumo halten?


    Was wurde Dir denn im Einstiegsthread geantwortet? :pfeifen:


    Garmin-Empfänger eignen sich für geplante Routen mit vielen Zwischenzielen und detaillierte Trackaufzeichnung.


    Knopfdrucknavigation A nach B auf schönster Strecke etc., oder sonstigen don't do what I say, just do what I mean-Wegfindungen sind nicht Garmins Domäne.



    viele Grüße


    Andreas

  • Das sind nur einige der Punkte, die in dem Bericht angesprochen werden.Dem Author fehlt z.B. ebenfalls eine, seiner Meinung nach, einfach zu implementierende Funktion um kurvige Straßen zu finden.
    Oder die "alte" Reglerlösung wie es sie z.B. am 2620 gab. Also die Straßenpräferenzregler "Hauptstraßen", "Mittlere" und "Nebenstraßen".


    Erfreulicher Weise findet diese Unzufriedenheit auch langsam (siehe Mo) Eingang in die Medien.


    Ich oute mich jetzt mal als einer der Urheber dieses Tests. Und um es gleich vorneweg zu schicken: ich bekomme/bekam dafür kein Geld; im Gegenteil - ich hab dafür sogar extra ein paar Tage Urlaub genommen.


    Geschrieben hab ich den Artikel zwar nicht (sieht man mal von den "Tourenfahrer"-Kommentaren ab), aber die Idee dazu kam von mir und ich habe den Test samt Kriterien auch mehr oder weniger vorbereitet; die Durchführung habe ich mit dem Autor dann gemeinsam gemacht. Ich bin drauf gekommen, weil mir die Fehler von Garmin ziemlich stinken und ich wissen wollte, was die anderen so können. Obendrein will ich den Artikel auch als Aufforderung an die Hersteller verstanden wissen, endlich ein sinnvolles Mopped-Navi anzubieten. Daß die Kritik an Garmin "moderat" ausgefallen ist liegt daran, daß man das Kind nicht unbedingt mit dem Bad ausschütten muß. Will heißen, ein - m.E. durchaus gerechtfertigter - verbaler Rundumschlag wäre kontraproduktiv gewesen; schließlich soll man den Test ja auch ernst nehmen. Und wer zwischen den Zeilen lesen kann, der weiß schon, daß die Kritik im Prinzip vernichtend ist und man bei allen sog. "Mopped"-Navis im Prinzip nur die Wahl zwischen Pest und Cholera hat. Das hatte ich im ersten Entwurf auch so in meinem Fazit stehen, hab mich dann aber überreden lassen, eine weniger provokative Formulierung zu wählen.


    Parallel zum Erscheinen des Hefts hatte ich übrigens Gelegenheit, mit dem für D zuständigen Manager bei Garmin (der, der im Heft zitiert wurde) zu sprechen und die Anforderungen an ein Mopped-Navi aus der Sicht eines Tourenfahrers zu formulieren. Mal sehen, ob's was nützt.

    montana 600 (4.50) + CN NT 2013.20, MS (6.16.3) / BC (4.0.1), Xaiox iTrackU, TTQV V6.x

  • Vielleicht wäre es interessant gewesen, zum Vergleich auch ein paar ältere Geräte, wie den 2720 und den 276C in den Test mit einzubeziehen.

    :sofa:

    paul-josef

    ◊ 276C FW 5.50 ◊ VistaHCx FW 3.20, GPS-SW 2.90 ◊ c510 ◊ Quest I ◊ Nüvi 200 ◊ Nüvi 5000 ◊ VistaC ◊ Wintec WBT-201 ◊
    ◊ N51 10.58 E9 22.73 ◊
    - screenshots from Garmin® City-Navigator® Europe & TOPO-Germany® by Garmin Deutschland® -

  • Ich glaube, ich muss die Zeitung dann doch mal kaufen. Soll ja nicht wie bei Sarazins Buch sein: jeder hat 'ne Meinug und keiner hat's gelesen. Bin zwar seit Jahrzehnten Abonennt der "Motorrad", aber deren Themen interessieren mich zunehmend weniger...

    paul-josef

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  • Vielleicht wäre es interessant gewesen, zum Vergleich auch ein paar ältere Geräte, wie den 2720 und den 276C in den Test mit einzubeziehen.

    Keine schlechte Idee. Abgesehen davon, daß wir da nicht dran gedacht haben (hinterher ist man immer schlauer): was hätte es gebracht? Ich hatte mir einen 2610 für das Bild der Routingeinstellungen ausgeliehen, dabei etwas rumgespielt und fand die restliche Bedienung auch nicht so toll, daß man es als herausragendes Beispiel hätte bringen können. Außerdem hatten wir auch eine Vorgabe bzgl. Umfang und mit alten Geräten wäre niemand gedient gewesen nur als Beweis, daß früher alles besser war. Ich hatte ja jahrelang ein 76er und kenne dessen zahlreichen Einstellmöglichkeiten, die auch heute noch wünschenswert wären. Den hätten wir dann ja auch noch mit aufnehmen können. Und vielleicht noch das eine oder andere Navi mehr.


    Wie gesagt, ich fand's wichtig, einen Kontrapunkt zu dem üblichen "Tests" mit Abschreiben der Hersteller-Produktbeschreibung zu setzen. Ich kann mich nämlich nicht erinnern, daß schon mal ein so umfangreicher, sachkundiger und auch kritischer Test Vergleichstest gemacht wurde.

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  • Geschrieben hab ich den Artikel zwar nicht (sieht man mal von den "Tourenfahrer"-Kommentaren ab), aber die Idee dazu kam von mir und ich habe den Test samt Kriterien auch mehr oder weniger vorbereitet; die Durchführung habe ich mit dem Autor dann gemeinsam gemacht.


    Habe ich mir doch gedacht und wie gesagt, Kompliment dass endlich mal ein Magazin sich traut den Mund aufzumachen.


    Das ist schon mal ein Anfang.

  • ... mit alten Geräten wäre niemand gedient gewesen nur als Beweis, daß früher alles besser war.


    Wenn mam die noch erhältlichen Geräte betrachtet, hätte man sehr wohl Lösungen jenseits von Pest und Cholera aufzeigen können.


    Es gibt ja viele Anwender, die auch mit anderen Modellen als nüvi- und zumo erfolgreich auf dem Zweirad navigieren.


    Mit der Beschränkung auf die vom Marketing bevorzugten Modelle werden Chancen vergeben, Einsteigern befriedigende Lösungen aufzuzeigen und somit den gewünschten Druck auf die problematischen Modellentwicklungen aufzuzeigen (IMHO).



    viele Grüße


    Andreas

  • Kompliment dass endlich mal ein Magazin sich traut den Mund aufzumachen.

    Der Clemens Gleich ist freier Jornalist, war früher aber mal bei der MO angestellt und hat insgesamt wohl einen sehr guten Ruf. Immerhin beweist der Artikel, daß die Journaille nicht nur anzeigenhörig ist. Und ich denke, daß Garmin die jetzt nicht von Anzeigen ausschließt. Daß deren Angebot nicht das Optimum ist, wissen die nämlich (mittlerweile) selbst.

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  • Mit der Beschränkung auf die vom Marketing bevorzugten Modelle werden Chancen vergeben, Einsteigern befriedigende Lösungen aufzuzeigen und somit den gewünschten Druck auf die problematischen Modellentwicklungen aufzuzeigen (IMHO).

    Der Artikel hat 8 Seiten afair und ist in den Details schon recht knapp gehalten. Wieviel hätte es denn noch sein dürfen/müssen? Interessiert das Thema wirklich eine breite Masse? Natürlich hätte man viel mehr machen können. Soviel, daß das mit Sicherheit ein ganzen Heft füllen würde. Angefangen von diesem Test über Alternativen, die jetzt nicht explizit für Moppeds beworben werden usw.. Dann noch Tips zur Routenplanung und zur Bedienung der gängigsten Geräte. Genug Stoff und viel Arbeit. Kannst ja der MO schreiben und sowas anregen. Ich würde da auch mitarbeiten (dann allerdings gegen Bezahlung).


    Was den Druck angeht, so rechnen alle Hersteller einfach betriebswirtschaftlich. Will heißen, daß sie wie wohl die meisten Firmen einen Return of Investment anstreben. Wenn Garmin mit einen vernünftigen Navi doppelt soviel Einheiten absetzen würde, dann würde auch was passieren. So aber kocht das ganze auf kleiner Flamme und man versucht halt, mit geringstem Einsatz Nischen zu besetzen. Wie jemand schon mal geschrieben hat, wird sich das frühestens dann ändern, wenn der Markt mit normalen Navis gesättigt ist und man die Nischen dann gezielt angeht. Last not least krankt Garmin daran, daß die Planung und Entwicklung in den USA sitzt und die Herren dort offensichtlich sehr "amerikanisch denken" (was das im Klartext heißt, kann sich jeder selbst ausmalen).

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  • Soviel, daß das mit Sicherheit ein ganzen Heft füllen würde.

    Ja, ein Sonderheft wäre wirklich schön, aber das bleibt wohl Utopie, denn ich weiss nicht, ob es wirklich eine Zielgruppe gibt.

    Zum "früher war alles besser" kann ich mich Andreas nur vorbehaltlos anschliessen. Das Problem ist ja auch, dass die "nachgewachsene" Generation der motorradfahrenden Navibenutzer gar nicht mehr weiss, dass vieles anders sein könnte. Ein Navigationsgerät ist ein Navigationsgerät ist ein Navigationsgerät ist ein Navigationsgerät und keine Jukebox, kein Fernseher und keine Telefonzentrale.

    Mir fehlt da irgendwie die "Ernsthaftigkeit", aber die Verkaufszahlen zeigen ein anderes Bild. Insofern habe ich tatsächlich ein Problem mit den "modernen Zeiten" und der Generation, für die alles easy, alles verfügbar ist und der die Welt zur Kulisse für ihren fun gerinnt. Das Erwachen könnte ein böses sein...

    Ja, ich bekenne mich mit Hannes Wader, der inzwischen hier in Kassel lebt: Ich bin gerne altmodisch und uncool.

    paul-josef

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  • Mir fehlt da irgendwie die "Ernsthaftigkeit", aber die Verkaufszahlen zeigen ein anderes Bild.


    Wer weiß denn wirklich, welches Garmin Modell wirklich am meisten auf's Mopped geschraubt und aktiv gefahren wird?


    Bis vor noch nicht allzulanger Zeit hat Garmin den StreetPilot und Outdoor-Modelle wie das 60er aktiv als Motorrad-geeignete Modelle vermarktet. Die Outdoor-Modelle gehören zu den meistverkauften Garmins, und sind nicht umsonst noch im Programm. Ich kenne lattenweise Motorradfahrer, von denen nicht wenige eine Navi haben, aber nur zwei einen zumo 550.


    Deswegen wüßte ich gerne, was Wahrnehmung und was Realität ist.



    viele Grüße


    Andreas


  • Deswegen wüßte ich gerne, was Wahrnehmung und was Realität ist.


    Man könnte ja hier eine Umfrage starten, wobei natürlich nicht jeder Biker mit Navi hier angemeldet ist und sich auch nur ein Bruchteil der hier angemeldeten an einer Umfrage beteiligen würde.

  • Früher hies es mal, dass Garmin ein Expeditions- und Marineausrüster ist und TomTom eine IT-Firma. Daher wären die qualitativen Anforderungen an das Gerät und der Service eben völlig anders orientiert und daher käme auch der grosse Preisunterschied.


    Heute hat man sich anscheinend auf das IT-Geschäftsmodell geeinigt. Wenn mir Garmin mitteilt, das für ein mal wirklich teures und gerade 4 Jahre altes Gerät wie den 2720 keinerlei Service mehr angeboten wird, dann weiß ich definitiv, wohin sich Garmin entwickelt hat und das ein Aufpreis gegenüber der Konkurrenz eigentlich durch nichts mehr gerechtfertigt ist.


  • Wenn mir Garmin mitteilt, das für ein mal wirklich teures und gerade 4 Jahre altes Gerät wie den 2720 keinerlei Service mehr angeboten wird, dann weiß ich definitiv, wohin sich Garmin entwickelt hat und das ein Aufpreis gegenüber der Konkurrenz eigentlich durch nichts mehr gerechtfertigt ist.


    Falls die Auskunft von Garmin Germany kam, könntest du dich alternativ noch an Garmin UK wenden. Ist aber wirklich traurig und leider kein Einzelfall.
    Es werden ja auch unbequeme Beiträge im Garmin-Forum ohne Kommentar gelöscht.
    So schafft man sich keine zufriedenen Kunden.

  • ... nach spätestens 2 Jahren wünscht sich die Mehrheit ein neues Gerät ... und mindestens 4 x im Jahr ein Kartenupdate, weil ja auch der letzte Kreisel in Hintertupfingen erfasst sein muss.:p


    Was kostet ein Akkuwechsel beim iPhone?:huh:


    Was mag dann eine echte Reparatur kosten!!!:eek: Lohnt sicherlich nicht.


    So ist es bei den elektronischen Geräten eben. Nach Ablauf der Garantie produziert ein Defekt nur teueren Elektronikschrott.^_^