60 CSx -> 66st ?

  • Hallo,


    ich nehm' ja mein Navi - dzt. 60 CSx - nur selten zur Hand, meistens beim Wandern. Gestern war's wieder so weit. Geärgert hab' ich mich darüber, dass die Positionsbestimmung doch relativ ungenau war - gelegentlich 7 bis 10 Meter neben dem Wanderweg, dass meine Augen mit zunehmendem Alter nicht besser werden und dass ich es nicht geschafft habe, eine Stadt mit Umlaut einzugeben (letzteres ist mittlerweile geklärt).


    Frage: lohnt ein Umstieg zum 66st? D.h.

    • sind jetzt die Bugs, von denen anfangs erschreckend viel zu lesen war, mittlerweile ausgemerzt?
    • Arbeitet das Gerät (wegen GPS, GLONASS und GALILEO) nun genauer?
    • Wie sieht es mit der Bedienung aus, wenn man das Teil nicht dauernd benutzt? D.h. schafft man es halbwegs intuitiv unterwegs ohne PC eine Route zu erstellen?
    • Kann man problemlos OSM-Karten installieren (irgendwo las ich was von Problemen...).

    D.h. lohnt der Umstieg??? Danke für ein paar Hinweise 60 CSx vs. 66st.


    Reinhard

  • Geärgert hab' ich mich darüber, dass die Positionsbestimmung doch relativ ungenau war - gelegentlich 7 bis 10 Meter neben dem Wanderweg,

    was erwartest Du?

    Das sind alles keine militärischen oder professionellen Geräte, die ein cm Genauigkeit haben und brauchen um das Flugzeug automatisch zu landen oder ... die Bombe ins Ziel zu führen.

    Hinzu kommt: Wer sagt Dir dass die Karten cm genau sind?

  • was erwartest Du?

    Hat es nicht einmal geheißen, dass beim alten GPS-System irgendwann mal wegen natürlicher Alterung langsam die Satelliten weniger werden und damit die Genauigkeit sinkt? Und theoretisch müssten ja Geräte, die auch die neueren Satellitensysteme (Galileo, Glonass) auswerten können, genauigkeitsmäßig Vorteile haben.


    Wenn das 66er um nix genauer ist, stell' ich ein Upgrade in Frage.


    LG

  • mehr Satelliten bedeuten nur, damit Du auch unter ungünstigen Umständen noch Empfang hast (Häuserschluchten, Täler).

    Die cm-Genauigkeit z.B. von Galileo ist m.W. den kommerzielle- (bezahl) oder öffentliche Dienste vorbehalten.

    Die PKW-Navis arbeiten mit einem Trick:

    "Lock on Road" d.h. die Position wird absichtlich verfälscht, so dass sie auf der (einer) Straße liegt.


    Wenn das 66er um nix genauer ist, stell' ich ein Upgrade in Frage.

    Gute Idee ;-)

    • sind jetzt die Bugs, von denen anfangs erschreckend viel zu lesen war, mittlerweile ausgemerzt?
    • Arbeitet das Gerät (wegen GPS, GLONASS und GALILEO) nun genauer?

    Leider nein zu 1

    Leider nein zu 2

    Mann kann auch nicht glonass oder galileo alleine verwenden - nur in Kombi mit den amis

    Das heisst, wenn die wollen, wird das Teil zum Briefbeschwerer

  • Hat es nicht einmal geheißen, dass beim alten GPS-System irgendwann mal wegen natürlicher Alterung langsam die Satelliten weniger werden und damit die Genauigkeit sinkt? Und theoretisch müssten ja Geräte, die auch die neueren Satellitensysteme (Galileo, Glonass) auswerten können, genauigkeitsmäßig Vorteile haben.

    Steile These ;)


    Also es stimmt schon, dass die Satelliten eine begrenzte Lebensdauer haben. Aber die werden natürlich ersetzt. Und mit dem Ersatz bekommt man auch neue Technologien ins All. Dauert nur bis ein Großteil der Satelliten ersetzt wird.


    Deswegen frohlockte Galileo noch am Anfang, dass es ja viel besser ist als Navstar. Da es aber dann doch etwas länger dauert, haben die Amis inzwischen wie geplant nachgezogen.


    Konkret geht es um die Einführen eines zusätzlichen Frequenzbandes, mit dem sich Fehler weiter korrigieren lassen. Und das auch für preiswerte Empfänger aus dem normalen Verbrauchersegment zur Verfügung steht. Dieses Band heißt L5 bzw E5 Band. Durch die unterschiedliche Frequenz zum normalen L1/E1 Band können Empfänger die Laufzeitfehler in der oberen Atmosphäre kompensieren. Diese sind für einen zeitlichen Versatz der Position verantwortlich. Zudem werden Korrekturdaten versendet.


    Inzwischen haben einige Smartphones schon Empfänger, die davon profitieren. Im Outdoorbereich ist das leider noch ein Zukunftstraum. Und deswegen wird auch ein moderneres Gerät keinen sehr großen Unterschied machen. Die neueren Empfänger haben nicht so eine große Drift im Stand, wie der SirfStar. Auch die Filter sind inzwischen ein wenig besser. Aber im Grunde ist es die selbe Technologie, die eben nur 10-15m genau ist.


    Wenn Du dein 60er eh so gut wie nie brauchst lohnt ein Neukauf nicht.

  • Vor dem Neukauf und bei einer nur gelegentlichen Nutzung für's Wandern wäre es einen Versuch wert die gut funktionierenden Apps's für das Smartphone zu testen.

    Im PlayStore von Google in der Kategorie "Navigation" wird einiges geboten.

    Die brauchbaren Programme verfügen über eine offline-Funktion, bedeutet, sie brauchen unterwegs kein Telefonnetz, die Karten befinden sich im Speicher des Smartphones. Aktuelle Smartphonemodelle verfügen über den Empfang der Galileo-Satelitten.

    www.clickpedal.de Gerätehistorie: GPS12, eTrex Summit, 60CS, 60CSx, Oregon300, 62s, eTrex30, WinTec WBT-202, Oregon650, Oregon700. Aktuell: GPSMAP66S SW: BaseCamp aktuelle Version auf WIN10, GPS-Einsatz vorw. bei MTB-Touren. Nach ZUMO340 für die BMW-GS nun Kyocera Duraforce Pro mit LocusMap, Nüvi 3597LMT für PKW, LOCUSMap auf Android

  • Naja - ich hab' eine große Abneigung gegen Apps am Handy, deren Nutzung man mit seinen Daten an den big brother bzw. an die Datenkrake(n) bezahlen muss (bei mir gibt's aus diesem Grund kein Whatsapp, Facebook, Netflix und wie sie alle heißen). Und viel Strom soll das Routing am Handy auch brauchen.


    Dann bleib' ich beim 60 CSx, solange es funktioniert.

  • So lang es funktioniert bleib beim 60 CSX.


    Es gibt schon Outdoor-Smartphones mit bis zu 10.000 mAh. Das dürfte reichen.

    Und was den Datenhunger betrifft denke ich, dass Garmin auch ganz gut davon lebt.

    Warum sonst bin ich gezwungen alle meine Daten meiner Fenix in einer Cloud zu speichern?

    Mobil-Geräte: Smartphone Blackview BV 8000 pro (Android 8 und LG G6 (Android 9)
    Mobil Apps: Pathaway 6 Pro, Locus Pro
    Garmin: Fenix 3 HR (5.40), HRM-Tri Premium HF - Brustgurt
    PC: QuoVadis 7 mit Win 10

  • Naja - ich hab' eine große Abneigung gegen Apps am Handy, deren Nutzung man mit seinen Daten an den big brother bzw. an die Datenkrake(n) bezahlen muss (bei mir gibt's aus diesem Grund kein Whatsapp, Facebook, Netflix und wie sie alle heißen). Und viel Strom soll das Routing am Handy auch brauchen.


    Dann bleib' ich beim 60 CSx, solange es funktioniert.

    Einfaches Zweithandy mit Android und ohne SIM-Karte nur für die Navigation einsetzen.

    Der Energieverbrauch wird beim Routing hauptsächlich durch ein häufig benutztes oder von einem durchgängig eingeschalteten Display verursacht.

    Bei normalem Tageslicht wird die Helligkeit des Displays meist auf einen maximalen Wert eingestellt, dabei wird der Akku flott entladen. Nimmt man darauf Rücksicht, Display abschatten, nur wenn wirklich notwendig einschalten...., ist ein Wandertag mit laufender Navigation mit einer Akkuladung durchaus möglich.


    Und wie die anderen Teilnehmer hier, bin ich ebenfalls der Meinung: Das 60CSx ist ein prima Gerät :-)

    www.clickpedal.de Gerätehistorie: GPS12, eTrex Summit, 60CS, 60CSx, Oregon300, 62s, eTrex30, WinTec WBT-202, Oregon650, Oregon700. Aktuell: GPSMAP66S SW: BaseCamp aktuelle Version auf WIN10, GPS-Einsatz vorw. bei MTB-Touren. Nach ZUMO340 für die BMW-GS nun Kyocera Duraforce Pro mit LocusMap, Nüvi 3597LMT für PKW, LOCUSMap auf Android