Das leidige Thema Höhenmeteraufzeichnung

Garmin fenix 7X und epix Gen 2 im Test

Der Schwerpunkt dieses Tests und Vergleichs der Garmin Fenix 7X Solar und Garmin Epix Gen 2 liegt auf den Sensoren wie Höhenmesser, Positionsbestimmung und Herzfrequenz. Was unterscheidet die beiden GPS-Outdoor-Smartwatches? Und wie gut ist die Taschenlampe der Fenix 7X für den Outdoorbereich? Hier geht es zum Test der Outdoor-Smartwatches ...
  • kiozen klar, das ist so, bei Starkregen habe ich die Erfahrung auch gemacht, da ist das GPSMAP im Vorteil.


    hubi85120 ich habe mir bisher die Höhendaten der GarminConnect Website anzeigen lassen. Setzt aber voraus, dass man bereit ist, die Daten dort hochzuladen. Welche Karten nutzt du denn lokal zuhause am besten für Mac?

    GPSMAP67, Montana 700 (FW18.1) / Edge 830 / Fenix 5

  • Welche Karten nutzt du denn lokal zuhause am besten für Mac?

    ich hab mir eine OpenTopo Karte , damals von 2019, "eingefroren" - die enthält Höhendaten und reicht mir dazu aus. Zur Übernahme der Höhendaten lasse ich mir den Track in Basecamp bei aktiver OpenTopo anzeigen, schiebe Ausreisserpunkte manuell auf die mE korrekte Position in der Karte, markiere in der Trackliste alle Punkte und übernehme dann über die Trackbearbeitung die Höhendaten aus der Karte

    Gruss, Hubert


    aktiv mit Drivesmart 61 LMT-D, Montana 700i, Etrex 32x, GPSMap 64s (und noch ein paar Relikte)

    2 Mal editiert, zuletzt von hubi85120 ()

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  • ondern hängen stark von der Genauigkeit der Position und dem Gelände ab. Reines Roulettspiel.

    ist vielleicht auch ein Frage des persönlichen Anspruchs - auf wissenschaftliche Genauigkeit lege ich keinen Wert - mir reicht das Wissen aus, nachlesen zu können zB welche der Touren steiler etc. war - mehr muss nicht

    Gruss, Hubert


    aktiv mit Drivesmart 61 LMT-D, Montana 700i, Etrex 32x, GPSMap 64s (und noch ein paar Relikte)

  • Taugen diese überhaupt dafür?

    die hab ich mir bislang nicht angesehen und kann mir da auch kein Urteil erlauben, vermutlich aber schon, da ebenso OSM basierend - die OpenTopo hab ich damals genommen, weil sie grad zur Hand war und funktioniert hat

    Gruss, Hubert


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  • Hallo Ralphie,


    war länger nicht mehr hier. Mittlerweile einige Tests, auch im Vergleich mit dem Montana 700. Die Ergebnisse waren sehr unterschiedlich. Es gibt kein besser oder schlechter. Habe mich jetzt damit abgefunden. Es navigiert zuverlässig, das ist das Wichtigste. Bei der gestrigen Wanderung wurden die Höhenmeter absolut realistisch aufgezeichnet.

    Da bin ich 100% bei Dir. Im Grunde genommen gibt es nur wenige Szenarien, bei denen die Höhendaten relevant sind.


    1.) Hinterher bei der Auswertung, wenn man sich die Wanderung (den Track) nochmal einmal genauer ansehen will. Meistens wirft man dann ja auch einen Blick auf das Höhenprofil. Selbst bei sprunghaften GPS-Höhendaten kann man zumindest das Höhenprofil mittels Glättung dann einigermaßen geradebiegen.

    Die Auf- und Abstiegsmeter kann aber nur zum Teil restaurieren, falls diese total versaut sind. Wenn man da eine Konstante reinbringen will, dann wird man sich auf eine Variante beschränken müssen, also z.B. Neuzuweisung der Höhendaten per (hochauflösender) SRTM-Daten und Neuberechnung der Auf- und Abstiegsmeter.

    Oder man nimmt es, wie es ist (jede Tour ist eh anders ;)), oft kann man ja schon einem Höhenprofil den Charakter einer Tour entnehmen.


    2.) Während der Aktivität als eine Art Vorschau: ich komme mehr aus der Rennradecke und wenn man sich - was die noch vor einem liegenden Höhenmeter betrifft -, auf das GPS-Gerät verlässt, dann hat man schon verloren. Beim Wandern ist es nicht anders sein.

    Ob die vor einem liegenden Anstiege jetzt noch viele Höhenmeter bedingen, das sollte man besser von der selbst errechneten Differenz aus aktueller Höhe und Zielhöhe ableiten. Zur groben Orientierung reicht das.


    Mir sind eh wenige Leute bekannt, die die Höhenmeter während einer Tour als Index für die noch zu erwartenden Schwierigkeiten nutzen. Natürlich wird man sich vor der Tour Gedanken machen und dabei auch die vorausberechneten Aufstiegsmeter einbeziehen, aber während der Tour merkt man dann doch recht schnell, ob man die angesetzte Distanz schaffen wird oder nicht.


    Das ist jetzt natürlich alles sehr subjektiv :)


    PS: Ich habe mich auch lange mit dem Krempel beschäftigt (auch mal beruflich). In meiner Android App gibt es viele Stellschrauben, um die Höhenmeterberechnung rein mathematisch feinzutunen.

    Wenn ich ehrlich bin, hat das alles wenig Praxisbezug, weil fast alle GPS Daten ihren einen eigenen Charakter aufweisen. Man kann versuchen, das alles mit einer Hysterese und Datenglättung einzufangen, bei manchen Daten kommt man vielleicht sogar sehr nahe an vorzeigbare Werte, aber bei anderen Daten müsste man dann wieder gänzlich andere Hysterese- und Glättungsfaktoren verwenden und selbst dann liegt man wieder daneben. Man verwirrt den User häufig mehr, als dass man ihm hilft. Wenn man das bei einem bestimmten Gerät in den Geräteeinstellungen justieren kann, dann kann das sinnvoll sein.


    Alles nicht so einfach, wenn man zuviel High Tech einbezieht. Am Ende zählt eh nur die reale Erfahrung, also die eigentliche Aktivität und der Spaß vor Ort :)

  • ist vielleicht auch ein Frage des persönlichen Anspruchs - auf wissenschaftliche Genauigkeit lege ich keinen Wert - mir reicht das Wissen aus, nachlesen zu können zB welche der Touren steiler etc. war - mehr muss nicht

    Du kannst gerne machen was du willst. Nur stelle das nicht als einen besseren, oder genaueren Weg dar.


    Aber irgendwie passt das in die Zeit. Anstatt sich mit den Fakten (einer real existierenden Aufzeichnung von Messwerten) auseinanderzusetzen, schafft man sich lieber alternative Fakten, indem man alles was einen irritiert verschiebt oder durch eine geglaubte Wahrheit (irgendwelche niedrig aufgelösten Höhendaten) ersetzt. Neu auftretenden Probleme (Brücken, Hänge, falsche Geschwindigkeit, etc) werden dann ausgeblendet, weil das würde ja wieder irritieren. Zum Schluss glaubt man an diese selbst erschaffene Realität.


    Man könnte auch einfach akzeptieren, dass es sich hier um ein Messverfahren handelt, das einen spürbaren Messfehler hat. Um diesen zu minimieren, kalibriert man das Gerät am Anfang. Man achtet auf gute Empfangsbedingungen. Nachher bei der Auswertung löscht man offensichtliche Ausreißer (man verschiebt sie nicht). Man kann auch gerne die Pausenknödel entfernen. Aber dann ist es das auch schon. Der Rest ist mit dem Fehler zu leben, ihn zu erkennen und einordnen zu können.


    Ich habe jetzt seit 2006 drei Generationen von GPSMap Geräten. Zusammengekommen sind über 1000 Aufzeichnungen. Die meisten sind gelungen und geben die Touren sehr gut wieder. Bei wenigen ist der Wurm drinnen und die Ergebnisse sind eher fragwürdig. Die Gründe dafür sind in der Regel in der Topographie zu finden oder vor dem Gerät. Natürlich vergleiche ich die Aufzeichnungen mit anderen Messwerten, wie z.B. hochauflösende Höhendaten oder anderenTracks. Das hilft die Aufzeichnung einzuordnen. Messwerte zu ersetzen käme mit nicht in den Sinn. Dazu ist oft die Datenlage zu dünn, um zu wissen welcher von den Werten eigentlich näher an der Wahrheit liegt.


    Aber wie gesagt: Macht was ihr wollt. Verkauft es nur nicht anderen als "gute Praxis".

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  • Mir sind eh wenige Leute bekannt, die die Höhenmeter während einer Tour als Index für die noch zu erwartenden Schwierigkeiten nutzen.

    Bei alpinen Touren wird nur auf die Höhenmeter geschaut (und natürlich auf die Herausforderungen des Geländes). Solange man nicht noch einen langen Zubringer entlang latschen muss, hält sich die Distanz im überschaubaren Bereich. Aber schon im Mittelgebirge ist das kaum noch relevant und man schaut auf die Distanz.

  • Bei alpinen Touren wird nur auf die Höhenmeter geschaut (und natürlich auf die Herausforderungen des Geländes). Solange man nicht noch einen langen Zubringer entlang latschen muss, hält sich die Distanz im überschaubaren Bereich. Aber schon im Mittelgebirge ist das kaum noch relevant und man schaut auf die Distanz.

    Deswegen hatte ich ja hervorgehoben, dass ich aus der Rennradecke komme und ich das (wahrscheinlich) alles sehr subjektiv betrachte.


    Glaube ich Dir also aufs Wort, dass bei hochlapinen Touren andere Maßstäbe gelten.


    Allerdings könnte man noch anmerken, dass Berge auch vor Einführung der GPS Geräte bestiegen wurden. Da hat man einen einfachen Höhenmesser und etwas Kopfrechnerei genutzt. Und selbst davor, also vor Einführung des barometrischen Höhenmessers, war man schon im Gebirge unterwegs.


    Ich will die Technik keinesfalls schlechtreden, nutzte diese Gadgets selbst sehr gerne.

    Aber letztlich muss man sich immer der Situation und den Umständen anpassen und meistens bekommt der Mensch das auch sehr gut hin (auch ohne Technik, wenn er denn muss).


  • Allerdings könnte man noch anmerken, dass Berge auch vor Einführung der GPS Geräte bestiegen wurden. Da hat man einen einfachen Höhenmesser und etwas Kopfrechnerei genutzt. Und selbst davor, also vor Einführung des barometrischen Höhenmessers, war man schon im Gebirge unterwegs.

    Da haben wir das aus der geschätzten Position auf einer topographischen Papierkarte herausgelesen. ^^

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  • Nur stelle das nicht als einen besseren, oder genaueren Weg dar.

    vielleicht war ich in meiner Wortwahl zu uneindeutig für - ich habe meinen Umgang mit Höhendaten nicht als den besseren Weg, sondern als den für meinen Bedarf ausreichenden Weg beschrieben.


    auf wissenschaftliche Genauigkeit lege ich keinen Wert - mir reicht das Wissen aus, nachlesen zu können zB welche der Touren steiler etc. war - mehr muss nicht


    Aber auch du kannst natürlich gerne machen was du willst. Bislang hab ich bei meinen Touren immer das erreicht, was ich wollte und i-Tipferl-Scheisserei hat mir bei all dem kein Grad mehr Spass in der Natur gebracht.

    Also verkneife dir deine "Fakten" bei mir - es interessiert mich nicht.


    Und solltest du mir doch noch was sagen wollen, dann mach das per Konversation - dafür gibt es die.

    Gruss, Hubert


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