Beiträge von hubi85120

Garmin fenix 7X und epix Gen 2 im Test

Der Schwerpunkt dieses Tests und Vergleichs der Garmin Fenix 7X Solar und Garmin Epix Gen 2 liegt auf den Sensoren wie Höhenmesser, Positionsbestimmung und Herzfrequenz. Was unterscheidet die beiden GPS-Outdoor-Smartwatches? Und wie gut ist die Taschenlampe der Fenix 7X für den Outdoorbereich? Hier geht es zum Test der Outdoor-Smartwatches ...

    selbst wenn es ein derartiges Smartphone geben sollte, denke ich nicht, dass der Akku einen Wandertag mitmacht. Was bleibt ist dann "Gefrickel" mit Kabel und Powerbank, um dann aber als Ergebnis trotzdem ein schlechteres Nutzungserlebnis mit Karten- und Geräteschutzbasteleien gegenüber einem spezialisierten Outdoor-Navi zu haben.


    Mir persönlich war meine Freizeit und der ungetrübte Aufenthalt in der Natur wichtiger, als eventuelle Geldersparnis oder Reduzierung des Geräteparks.

    meine Trainingseffektkontrolle ist ein oft genutzter Streckenabschnitt - kurz vor meiner Burg gehts über 300m ca 100m hoch - wo ich anfänglich auf halber Strecke nach einem Sauerstoffzelt verlangt habe, laufe ich heute meinem Hund davon und hab noch nicht mal deutlich erhöhten Puls 😎

    bevor sich das hier in der Plauderecke zu einer Diskussion um BC auswächst, verschiebe ich das mal in das BC Unterforum


    PS: Garmin Basecamp mit der Möglichkeit mit lokalen Karten am Rechner Routen und Wegpunkte zu planen und zu verwalten, ist für mich der primäre Grund an Garmin fest zu halten.

    Dass ein leistungsfähiges Programm eine gewisse Adaption in die erforderliche Arbeitsweise bedingt, ist naheliegend. Danach kann man mE damit aber gut arbeiten - wenn man sich auf die Programmlogik einlässt.

    auf S. 17 im Handbuch die Möglichkeit der automatischen Kalibrierung

    das hatte ich schon gefunden, nur keine Erklärung, was das konkret bedeutet - also Antworten auf die Fragen wann dieser Automatismus startet, welche Höhenangaben herangezogen werden und welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen.


    Der Titel "automatische Kalibrierung" alleine war mir da zu wenig und zu nichtssagend.

    Hatte das mal testweise bei einer Wanderung aktiviert, aber dann in den Höhenwerten in der Aufzeichnung nur implausible Werte erhalten, die von der Realität um 100m oder mehr daneben lagen.


    Seither lasse ich das Thema Höhenwerte komplett ausser acht oder wenn es tatsächlich interessant ist, nutze ich den Höhenwert, den mir die Karte für den Startpunkt der Tour gibt.

    Ja, aber was nutzt dir die Höhe, wenn die definitiv falsch ist.

    eine genaue Höhe als Konstante gibt es nicht - sie ändert sich ständig. Durch tektonische Verschiebungen der Erdkruste kommt das flüssige Erdinnere in eine Wellenbewegung. Diese Bewegung, in Kombination mit der Mondanziehung führt dazu, dass sich die Erdkruste hebt und senkt. Und damit natürlich auch die GPS-Höhe.


    Sehe das regelmäßig im Bayrischen Wald am obersten Punkt der Passstraße zum Silberberg - mal 1123m, das nächste Mal dann wieder nur 1108m - bei konstanter GPS Genauigkeit zwischen 3 und 5m.


    Von daher auch der Hinweis auf den extrapolierten Höhenwerte in der Karte - zwar sicherlich auch nicht genau, aberzumindest konstant. Als Referenz für die Höhenmesserkalibrierung sicherlich eine gute Quelle, da für uns Menschen als terristische Lebewesen zuerst die Differenzhöhe zu unserer Umwelt relevant ist.

    ein einfacher Weg wäre für den aktuellen Standort in der Karte eine Stecknadel zu setzen und anschließend durch Antippen der Punktinformationen die Details für diese Stelle anzeigen zu lassen. Da steht dann auch die Höhe gemäß Karte.


    Das wird natürlich auch von der aktuellen Mess- Höhe abweichen, da die Erdhülle permanenten Bewegungen unterliegt, aber immerhin ist dieses Kalibrierungsergebnis für diese Karte reproduzierbar. Auch wenn dieser Wert nur gemittelt ist. Und damit genauso richtig oder falsch wie Satelit oder Barometer, aber relativ gesehen zu anderen Kartenpunkten stimmt es.

    Habe bisher kein Menüpunkt gefunden wo ich das ausschalten/verkleinern kann.

    ok, verstehe - das Montana bietet die Möglichkeit verschiedene Profile zu nutzen. Im Profil kannst du hinterlegen welche Karte genutzt werden soll, welche Darstellung gewählt wird, und, und, und ...

    Unter anderem zB auch unter Einrichten > Karte > Darstellung die Art der Zusatzinfos. In deinem Fall ist vermutlich "Auto" aktiv. Bei mir habe ich zB zu meinen Wander- und Radfahrprofilen typischerweise "kleine Datenfelder" aktiviert und lasse mir da Infos wie zB Entfernung zum Ziel usw einblenden - wenn ich sie brauche über den genannten Pfeil oben Mitte.


    Finde das Profilkonzept genial, weil es mir die Möglichkeit gibt bei der Fahrt auf öffentlichen Straßen mit der Darstellung Auto und der City-Navigator-Karte eine Nüvi-nahe Darstellung und Nutzung zu erreichen.

    Zum Wandern und Radfahren hingegen verwende ich lieber die Topo oder eine andere Karte. Die Topo zB gerne im Nachtdesign, weil recht kontrastreich ohne Hintergrundlicht. Selbstredend, dass ich in meinen Favoriten die Schaltfläche zum Profilwechsel aktiv habe.


    Wie schon erwähnt - man muss sich auf das Gerät einlassen, es kennenlernen - und irgendwann kommt der Punkt, da "schnackelts" (wie es bei uns in Bayern so schön heisst) - und man lernt das M700 wirklich schätzen ;)


    Muss sagen, dass ich selten von einem Gerät so begeistert war, wie zwischenzeitlich vom M700i - obwohl ich ihn am Anfang am liebsten wieder zurück gegeben hätte. Wobei Garmin da mit seinem miesen Gerätehandbuch ein gut Teil dran schuld ist. Aber hier im Forum gab es viele, die mir in der Anfangszeit drüber weg geholfen haben.

    und wegen des großen Hinweisbalkens auch Bildschirm nicht viel/signifikant größer.

    PS: was meinst du mit "großen Hinweisbalken"? Mein M700i benutzt bis auf den 1cm Streifen unten für die Favoriten den ganzen Bildschirm für die Kartendarstellung - ausser ich blende mit dem Pfeil nach unten (oben Mitte) Datenfelder ein. Die lassen sich aber auf dieselbe Weise wieder wegblenden.


    Und zum Thema Route planen - einfach erst mal das Gerät kennen lernen und dann deinen spezifischen Weg entwickeln. Ob der dann deckungsgleich mit deinem GPSMap oder dem Monterra ist, wage ich zu bezweifeln. Manchmal muss man auch alte Zöpfe abschneiden und Neuem eine Chance geben.

    mehrere Wegpunkte gleichzeitig markieren zu können um sie zu löschen

    geht - > Wegpunktmanager > Hamburger-Menü > Löschen auswählen > die zu löschenden Wegpunkte antippen - Ecke rechts oben je Wegpunkt wird rot > Schaltfläche Löschen (rot) mit Anzahl der Wegpunkte antippen > Löschen bestätigen.


    Und weg sind sie

    Gibt es irgendeine Möglichkeit das Gerät wieder zum laufen zu bringen? Oder kann hier nur der Service weiterhelfen?

    Da muss Garmin selbst ran - so etwas wie ein Restore auf Auslieferungszustand der Speicherinhalte gibt es da nicht. Ob und wie dich Garmin da zur Kasse bittet kann ich leider nicht sagen, das sollte über den Support geklärt werden. Erfahrungsgemäß ist der Chat oder das Telefonat da hilfreich.


    Und für die Zukunft den Hinweis, ein Format der SD Karte - auch wenn es möglich ist - nicht im Gerät vornehmen. Wie du siehst, kann da schnell mal ein Mißgeschick passieren.

    und Montana 7x0 anschauen

    hätte ich auch vorgeschlagen - vor allem weil es sowohl für die Straße, als auch abseits gerüstet. Wobei im Gegensatz zum 700er, das 700i/750i dafür auch ab Werk die passenden Karten als Lifetime Abo mit dabei hat. Ob man jetzt Inreach braucht oder nicht, aber der Mehrpreis wird bei diesen beiden Geräten auf lange Sicht durch die CN-NT Lifetime Karten wett gemacht. Und der dabei gleich mitgegebene LI-Akku macht das Gerät zum Wandern handlicher.


    Wollte hier nicht schon wieder lobhudeln, nicht dass mir jemand noch eine Sprachrohrfunktion für Garmin unterstellt, aber ich selbst kann nach "Eingewöhnungszeit" nur Gutes über das 700i berichten. Inzwischen nicht nur zu Fuß, sondern auch im Auto abseits und mit dem ATV im Rauhen.

    bei aller Nostalgie und der unbestreitbaren Robustheit des Geräts, aber trenn dich von dieser Idee. Mach es wie ich und leg es dir als Erinnerung in deine Sammlung.


    Inzwischen hat sich die Welt weiter gedreht, die Karten wurden deutlich größer und selbst halbwegs preiswerte Geräte wie ein Zumo 396 oder gar ein Montana 700i stecken nach meiner eigenen Erfahrung den alten Streetpilot locker "in die Tasche". Und das nicht nur in Funktion, sondern auch in Sachen Ablesbarkeit. Und die Robustheit ist mindestens ebenbürtig.


    Nebenbei bekommst du für den Streetpilot nur noch durch Zufall gebrauchte Speicherkarten und Updates sind Fehlanzeige.

    Zumo 390 LM

    Wozu denn die Karten des nicht mehr vorhandenen 550? Was ist denn mit den Lifetimekarten des 390? Die sollten sich doch über Garmin Express auf den Rechner installieren lassen, und dann daraus mit Basecamp Routen und Wegpunkte für den 390 erzeugen lassen. Ausser das Update wurde mehr als 2 Jahre "verbaselt" - dann geht Garmin gemäß den Lifetime-Bedingungen davon aus, dass es das Gerät nicht mehr gibt und löscht die Update- und Kartenbereitstellung. Ob das reaktivierbar ist, muss der Garmin Support klären.


    Die Karten des 550 hingegen sind an den 550 gebunden - ohne dieses Gerät kommst du nicht an diese Karten ran. Ist ja auch richtig, denn das Anrecht darauf hat nur der aktuelle Eigner des Geräts.