Beiträge von andreas.wernicke

Garmin fenix 7X und epix Gen 2 im Test

Der Schwerpunkt dieses Tests und Vergleichs der Garmin Fenix 7X Solar und Garmin Epix Gen 2 liegt auf den Sensoren wie Höhenmesser, Positionsbestimmung und Herzfrequenz. Was unterscheidet die beiden GPS-Outdoor-Smartwatches? Und wie gut ist die Taschenlampe der Fenix 7X für den Outdoorbereich? Hier geht es zum Test der Outdoor-Smartwatches ...

    Hallo Muli,



    Ja, aber es würde Dir den Spaß schöner Stunden des Einlesens in die Materie rauben und den Reiz nehmen, eine individuelle Vorauswahl unter Herstellern und Modellen zu treffen. Zudem wärst Du enttäuscht, wenn wir nicht Fragen, was Du unter "vernünftige Navisoftware für das Autofahren in D" verstehst und welche Lösungen Du als unbrauchbar bewertest. --- Bitte.

    Hallo,



    der Ärger ist nachvollziehbar, die Kritik nicht in allen Punkten. Außerdem: Nehmt doch die Polemik aus solchen Feedbacks 'raus, dann gibt's mehr konstruktive Antworten.


    Neben dem Marketingeffekt für neue Geräte gibt es übrigens auch gute Gründe für die Änderungen:


    Die Verschlankung der Produktvarianten ist einfach von Zeit zu Zeit nötig. Auch wenn ambitionierte Anwender das individuelle Produktprogramm von Garmin schätzen, potientelle Neukunden haben mit der Produktvielfalt an Geräten und Softwarevarianten so ihre Probleme. Ein Produkt mit und eines ohne Autoroutingoption auf dem Empfänger ist doch genug und mehr als andere Hersteller von Navigationslösungen unterstützen.


    Die Daten wurden sicher nicht künstlich aufgeblasen, da sich am Format nachvollziehbar nichts in diese Richtung verändert hat. Mehr Platz kostet neben dem Zuwachs an POI und Adressen auch die Menge an Routingparametern, die bei CityNavigator wesentlich differenzierter als bei CitySelect sind.


    Was wünschenswert ist, sind mehr Optionen zum Filtern, so daß man beispielsweise POI oder Routingoptionen differenzierter zugunsten Straßendaten selektieren kann.


    Für die Vergrößerung der Kacheln gibt es zwei Argumente: Die neuen Geräte erlauben Datenmengen einzuladen, deren Kachelzahl mit dem jetzigen Datenmodell nicht problemlos verwaltbar sind. Zudem ist es bei den neuen Geräten umständlicher und unübersichtlicher, ganze Länder mit vielen kleinen statt weniger großen Kacheln auswählen zu müssen.


    In der Tat führt dies dazu, daß man bei Modellen mit begrenztem Speicher nicht mehr so flexibel ist wie früher. Aber es ist nunmal so, daß die Softwareentwicklung immer anstrebt, daß Hardwarepotential auszulasten. Schließlich gibt es nicht nur Druck von Altusern, sondern auch von Neukunden. Die wollen möglichst viel Kartendaten auf einmal ins Gerät laden, oft nicht nur Straßendaten, sondern simultan auch topografische Karten oder weitere Produkte.


    Wenn man seinen älteren (oder auch gerade gekauften) Empfänger noch eine Weile nutzen will, empfiehlt sich tatsächlich CitySelect 7 noch weiter einzusetzen.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Bernhard,



    > es wird ja immer wieder in Frage gestellt, ob man ein GPS-Gerät braucht, oder ob
    > wir einfach nur technikgeil sind.


    Man braucht es genausowenig wie oft auch Mobiltelefon, Fernseher oder Auto. Dennoch verwendet man es meist, weil es komfortable und leichter geht als ohne.


    Ich habe mir einen GPS-Empfänger angeschafft, damit ich mich als Vorausfahrer leichter orientieren kann und den Kopf dafür frei habe, auf die Gruppe und weitere Verkehrsteilnehmer zu achten.


    Tourenguides gab es natürlich auch schon ohne GPS. Nur geht es mit besser und die Technik hat nicht nur das Fahren, sondern auch die Vorbereitung vereinfacht.


    Übrigens sind Wertungen wie "technikgeil" etc. rein polemisch und keine weitere Beachtung oder Rechtfertigung wert.


    Natürlich wird man mit GPS von eingen Mitstreitern auch besonders gerne Druck gesetzt, nur um zu zeigen, daß die Technik doch nichts taugt.


    In einer Motorradzeitschrift gab es dazu kürzlich eine witzige Kolumne über Vorausfahrer beim Gruppenfahren: Vorausfahrern mit GPS wird nichts nachgesehen, weder Routingzeiten von wenigen Sekunden, Baustellungen, Sperrungen wegen Unfällen, noch wenn sie einmal nicht die kürzeste, schnelleste oder schönsten Abschnitte fahren die ein Insider genommen hätte. --- Wie wahr! ;)


    > Es gibt "Outdoor-Päpste", die das GPS verfluchen, weil sich damit jeder "Depp" in
    > Regionen orientieren kann, [...]


    Die Begründung zeigt, daß es auch hier mehr um das Ego der Päpste als um die Sache geht. Manche bekämpfen Modetrends prinzipiell, andere haben sie einfach nur verpaßt und suchen nun nach Rechtfertigungen.


    Mitunter übertrieben sind auch die Hinweise, daß das GPS nicht zuverlässig ist, der Empfänger kaputtgehen und die Batterien leerlaufen könnten. Alles Quatsch! Auch ein Magnetkompaß könnte mir 'runterfallen oder eine Böhe die Karte erfassen und aus der Hand reißen. Alles nur "könnte". Der Punkt ist: Man muß seine Grenzen kennen und zu jedem Zeitpunkt seinen Verstand benutzen.


    Richtig ist sicher, daß man in kritischen Situationen konventionelle Navigationswerkzeuge und GPS-Empfänger gleichermaßen beherrschen sollte.


    > Natürlich gibt es Leute, die nach GPS mit ihrem Hund Gassi gehen - wenn es ihnen
    > Spaß macht - warum nicht.


    Nirgends kann man den Umgang mit Technologien besser erlernen, als in Situationen, in denen man sie eigentlich noch nicht gebraucht hätte. Spielen schafft Wissen.


    Deswegen benutze ich den Empfänger auch mehr als nötig. Durch Situationen, die ich auch so überblicke, habe ich gelernt, welche Grenzen Empfangsleistung, des Kartenmaterials und der Bedienungsführung haben.


    GPS als Notnagel kann man m. E. weitgehend vergessen, weil man die Technik im Bedarfsfall nicht sicher beherrscht.


    > Da hat mir ein Bekannter eine nette Geschichte erzählt, [...]


    Jupp, witzigerweise gerät man mit dem Empfänger früher oder später in Situationen, die man ohne das Gerät nicht so gut hätte lösen können. Es muß ja nicht immer ums Leben gehen, viel öfter schont man einfach nur Nerven und Zeit.


    Mittlerweile setze ich meinen Handempfänger auch bei Radtouren und als Stadtplan im Urlaub und bei Dienstreisen ein. Als ich vorletztes Mal in London war habe ich mich geärgert, daß ich einem tollen Pub nicht wiedergefunden und mit einem Freund besuchen konnte. --- Als ich letztes mal mit dem Empfänger da war, konnte ich vorher abgesteckte Wegpunkte locker finden, natürlich auch den begehrten Pub ;)



    viele Grüße


    Andreas


    http://www.navigation-gps-motorrad.stars-and-wings.de/

    Hallo,



    > Bestätige ich dann zur Suche , so stürzt das Gerät ab .


    Nur zur Info: Passiert beim Vista Cx mit Software 2.30 offenbar nicht, und das Symbol Bank & Bankautomat ist auch schon vorher da.


    Geladen ist Deutschland und diverse Länder als CN 8 und Deutschland als Topo.


    Entweder ein Unterschied bei beiden sehr ähnlichen Modellen, oder ich habe Deine Testbedingungen nicht identisch wiederholt.


    Wenn das Problem reproduzierbar bleibt, schreib' doch eine kurze Info an den Techsupport von Garmin.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Olli,



    > Ich habe meinen Legend Cx letztes Wochenende zum ersten mal beim Radfahren
    > getestet, und ich kann mich über den Empfang überhaupt nicht beschweren. Auf
    > Feldwegen 3-5m Genauigkeit, und im dichten Wald 8-12m Genauigkeit.


    Freut mich, daß es klappt und entspricht meinen Erfahrungen. Ich war mit den Prognosen aber zurückhalten, weil es in weniger flachem Umfeld als Berlin/Brandenburg auch mal schlechter laufen kann.


    Beim alten Vista gab es auf jeder Tour Abrisse und man mußte die Tracks am PC zusammenflicken. Seit dem C-Modell habe ich das beim Fahren kaum noch.


    > Wenn ich z.B. auf der Karte hin und her Scrolle reagiert der Joystick etwas träge.


    Ja, je nach Detaildichte und Zoomstufe fängt das Scrollen verögert zur Richtungsangabe an. Wenn es dann erstmal läuft, geht es flotter.



    weiter viel Spaß


    Andreas

    Hallo Micha,



    > Bin seit 3 Tagen vom "alten" 60 CS auf den etrex Vista umgestiegen.
    > Die Empfangsleistung lag deutlich über dem des 60 CS, [...]


    Das ist interessant, und bestätigt meine ersten Eindrücke, daß das Cx gegenüber den C-Modellen noch weitere Verbesserungen hat.


    Die Positionsbestimmung scheint flotter zu sein, und ich hatte auch in Fensternähe eher bessere Verfügbarkeit als früher. Das sind aber nur subjektive Eindrücke.


    Wir (zwei befreundete GPS-Nutzer) haben auch mal eine Route (Berlin-Dresden) bei gleichen Einstellungen auf dem 60CS und dem Vista Cx berechnet: Das Vista Cx war etwas flotter. --- Nicht doppelt so schnell, wie im Vergleichstest GPSmap 60 CS/CSx von patrick-roeder.de beschrieben, aber vielleicht 20 % flotter.


    Werd' nochmal mit dem Neubesitzer meines alten Vista C testen, ob das auch für Vista C und Cx zutrifft.


    Offenbar wurde der Firmware-Kode optimiert, oder es gibt noch kleine Verbesserungen in der Hardware.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo POP,



    > Ich bin mir nicht sicher, ob alle Kacheln beider CDs komplett auf die Karte im Gerät
    > passen. Auch mit einer 1 Gig Karte bin ich mir da nicht sicher.


    Habe ich an anderer Stelle für's Vista Cx schon geschrieben: sie passen. City Navigator 8 und Topo Deutschland sind nur 812 Kacheln mit einem Volumen von 852,5 MByte.


    Ansonsten wie schon geschrieben: Routing geht nur mit den Straßendaten.


    Ich würde auch probieren, ob mir die nicht auch beim Fliegen reichen. Die Topo kannst Du ja später immer noch nachkaufen.


    Die Kartendarstellung der Topo ist übrigens für die Anzeige auf den Minidisplays optimiert, d. h. reduziert. --- Du darfst nicht erwarten, dort Kirchen, Häuser, Bäume und Sträucher wiederzufinden wie auf gedruckten topografischen.


    Übrigens mußt Du nicht die Katze im Sack kaufen und kannst bei Garmin mit dem MapSource-Viewer probeschauen:


    http://www.garmin.de/MapSource.php > Vektorkarten ansehen



    viel Erfolg


    Andreas

    Hallo,



    > recht interessant: Es gibt eine Online-Petition "Public Geo Data" für den freien
    > Zugang zu Geo-Daten, die mit öffentlichen Mitteln erhoben wurden.


    Danke für den interessanten Beitrag. Allerdings finde ich solche Initiativen etwas zwiespältig, weil fraglich ist, ob die Kosten tatsächlich durch Steuern voll finanziert sind, oder ob der Umsatz als Deckungsbeitrag benötigt wird.


    Frei hört sich immer gut an, aber andererseits spricht auch viel dafür, daß diejeneigen, die einen Vorteil von dem Service haben, ihn durch Beiträge mitfinanzieren.


    Vorteile habe nämlich auch viele Unternehmen, die damit Gewinne erwirtschaften. Gibt es keine Kostenbeteiligung, muß der ganze Deckungsbeitrag durch Steuergelder finanziert werden, auch von Steuerzahlern, die nicht unmittelbar oder weit weniger von den Daten profitieren.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo,



    > Kann sich noch wer erinnern, ach nein sind ja alle verloren gegangen :lol: , vor
    > ein paar Jahren fuhren wir alle mit einer Freizeitkarte im Gepäck, wo man
    > höchstens alle paar Kilometer mal drauf geblickt hat.


    Ein sehr ähnlichen Thread hatten wir ja vor kurzem im kowoma-Forum.


    Ich kann mich auch noch gut erinnern, wie wir (als Westberliner) nach der Wende mit den sehr guten Radkarten vom RV-Verlag das nahe Umland erschlossen haben.


    Die Karten waren super und die Touren haben auch ohne GPS immer Spaß gemacht, aber es gab auch Nachteile und ärgerliche Momente:


    wir haben oft stoppen müssen,


    die geplanten Abzweige ließen sich nicht immer auf die örtliche Ausschilderung umsetzen, oder die Abbiegeinfos einfach unzulänglich,


    wenn man falsch war, dann merkte man das nach 2 Kilometern, natürlich auf sandigem, immer schwerer befahrbaren, mückenverseuchter Waldweg,


    oder die eingezeichnete Brücke gab es nicht mehr und es mußte ein 5 km Umweg benutzt werden,


    wobei der Tourenguide in solchen Momenten immer verhöhnt und verflucht wurde ;)


    Ist ist also offenbar weniger eine Sache der Angst, sondert der Bequemlichkeit.


    Ich hatte kürzlich auch geantwortet, daß man auch mit der Straßenkarte auf dem Gerät leicht aus dem Wald findet. --- Das ist aber nicht immer der Punkt, denn die Topo ist nützlich, wenn man Offroad-Touren vorplanen will. Ich habe das schon oft mit Tourenvorschlägen aus der Zeitung oder Literatur gemacht, die bewußt über verkehrsarme Wege führen. Die Kreuzungen finde ich auf der Topo leicht, wo in den Straßendaten nur weiße Flecken oder Wegstummel sind, und man muß die Positionen mit Topo nicht schätzen oder umständlich aus der Papierkarte übertragen.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Uwe,



    > Bei den Modellen für den S625X, S720i und S725Xist der Sender jeweils
    > aufschraubbar, und die Batterie ist frei zugänglich. Hattest du einen CS?


    Ja, ich habe einen CS100 mit Geschwindigkeitssensor plus Trittfrequenzsensor. --- Beide Sender sind verschweißt und müssen eingesendet werden:


    http://www.faq.polar-uhren.info/index.php?id=41


    > Mein uralter, jetzt verkaufter Accurex hat mit einem neuen Wear Link Sender
    > prima funktioniert.


    Ich schrieb ja, daß das Ärgernis bei den Brustgurten eliminiert wurde und jetzt bei bei den Radsensoren besteht.


    Der Punkt ist, daß in der Produktinfo steht: "Batterie durch den Benutzer austauschbar". Aufschluß über die Radsensoren erhält man *vor* dem Kauf erst, wenn man auf der Polar-Webseite relativ umständlich auf Kontakt > Support, ... > Polar Batterie Service klickt und dort nachliest. --- Das ist schon etwas tricky.


    Im Einzelhandel wußte es der Verkäufer übrigens nicht, da es offenbar auch Polar-Radsensoren mit tauschbaren Batterien gab.


    > Polar unterstützt alte Geräte übrigens vorbildlich, für eben diesen Accurex habe
    > ich nach fast 15 Jahren für 49,- Euro einen Vollservice bekommen mit
    > Batteriewechsel und Austausch des kompletten Gehäuses und Armbandes.


    Ich möchte niemanden seinen Polar vermiesen, wenn er damit zufrieden ist. --- Mich persönlich überzeugen die Produkte nicht: Sind ja deutlich hochpreisiger als vergleichbare Produkte, die Wartung eher umständlich, und ich finde es nicht umweltfreundliche, daß soviele Teile getauscht werden müssen.


    Deswegen ist mein Pulsmesser von einem anderen Hersteller und der Tacho hat einen Kabelsensor.


    Nur zum Vergleich: Die für meinen Brustgurt erforderliche CR-2032 Lithiumzelle kostet bei Reichelt Elektronik u. a. unter 50 Cent/Stück und ich kann sie in wenigen Minuten selbst tauschen.


    Da die Funktacho-Diskussion oft zu Mißverständnissen führt: Es ist nicht so, daß die Funklösungen nicht viele überzeugte und zufriedene Nutzer haben, sondern einfach nur so, daß es viele Anwender gibt, bei denen sie Probleme bereiten.



    viele Grüße


    Andreas Wernicke

    Hallo,



    > Benutzt Du bei der Softcase-Halterung auch ein Bungee-Seil zur Sicherung.


    Ja, abgesehen davon meine Erfahrungen auf dem Vista/C/Cx und nicht auf dem 60er beruhen, benutze ich die Trageschlaufe *immer* als Sicherung. Hab' ich schon bei der Garmin Fahrradhalterung gemacht. Aber auch bei anderen Halterungen ist bekannt, daß das Gerät herausspringen oder herausgerissen werden kann.


    Außerdem kann sich auch die Verschraubung der Halterung, oder ggf. auch des Space-Adapters lockern.


    So ist es mir beim Rennradfahren passiert:


    Die Schraube der Tachohalterung am Lenkeraufsatz war losvibriert und das Vista baumelte an der Leine. Dabei hatte ich Schraubensicherungslack und 1-mm-Gummimatten zur Dämpfung der Konstruktion verwendet. Nutze nix.


    Daraus habe ich gelernt: 1. Das mit der Bungeelösung war eine gute Vorsichtsmaßnahme 2. Die Tachohalterung zum Syntace C2 Clip trägt eben nur einen Tacho oder einen Kanarienvogel, aber keinen GPS-Empfänger. 3. Amerikanische Ingenieure sollten mal Bildungsurlaub in Brandenburg machen: Beim Zweiradfahren auf kaiserlichem Kopfsteinpflaster oder sozialistischen Betonplattenwegen wird die Durchblutung angeregt, was wiederum Ideen zu möglichen Verbesserungen der eigenen Produkte fördert ;)


    Wie auch immer, natürlich kann theoretisch auch die Softcasehalterung versagen, spätestens beim Sturz oder schweren Stößen. Praktisch ist mir persönlich das noch nicht passiert. Das Ding wackelt manchmal bedenklich, flog aber noch nie weg.


    Auf Kopfsteinpflaster stört die Wackelei natürlich das Ablesen, aber auf dem Zweirad wackelt da sowieso alles (inklusive mir) und ich hab' eh' kein Nerv für's Navi ;)



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo,



    > Da diskutieren sie das gleiche Thema.


    Ja, immer wieder dieselben Fragen und am Ende ähnliche Ergebnisse:


    Funktachos werden nicht selten spontan, wegen des Coolnessfaktors gekauft.


    In der Praxis gibt es einen Haufen Probleme, weil die Übertragungsstrecke oft zu kurz ist und die Sender durch viele Störquellen überlagert werden können. Nicht nur GPS, sondern auch Mobiltelefone, Stromleitungen uvm. sind bekannte Störer.


    Weitere Probleme wie Feuchtigkeitsanfälligkeit des Sender/Empfängers sind je nach Hersteller und Modell auch bekannt.


    Die Meßergebnisse sind nicht immer zuverlässig.


    Meistens ist es einfach, daß angeblich störende Kabel einfach entlang der Bremsleitung zu verlegen, ohne daß ein zusätzlich Kabel stört.


    Abhilfe schafft also meist ein günstiger Tacho mit Kabelsensor. Nicht so cool wie'n Funktacho, aber zm Coolsein hat man ja eigentlich das GPS ;)


    Abgesehen von der Störanfälligkeit denkt kaum einer beim Kauf daran, daß drei Einheiten, nämlich Sensor/Sender, Empfänger und Tacho mit teuren Knopfzellen auszustatten sind. Bei Sigma war's gleich ein Stapel mit x-Stück.


    Ich hab' vor Jahren mal das Sigma RCS probiert. Entfernung reichte beim Faltrad nicht, nur bei "normaler" Laufradgröße. --- Hab' dann downgegraded und fast 10 Jahre lang den BC-800 zur vollen Zufriedenheit benutzt.


    Im Vorjahr habe ich mal eine integrierte Lösung von Tacho und Pulsmesser von Polar probiert: Polar wirbt damit, daß man jetzt die Batterien im Brustgurt selbst tauschen kann (toll!), verschweigt aber, daß Geschwindigkeits- und Trittfrequenzsensoren-Sender verschweißte Einheiten sind, die man etwa für 10 Euro Nebenkosten komplett tauschen beziehungsweise zum Recyclen umständlich einsenden muß, wenn die Sendeleistung nachläßt (also etwa jährlich).


    Ob es Polar unterstützt, daß ich mit dem Radcomputer nochmal 10 Jahre 'rumfahre? Schon jetzt gibt es mehrere inkompatible Sender-Generationen.


    Wie auch immer, zwei Blackboxen und diese Knebelpolitik haben meine früheren Erfahrungen bestätigt und nun tun's wieder der BC-800 + PC-1600 in alter Treue :)



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Martin, hallo allerseits,



    > Er sollte auch fürs Mountainbike, also gelländetauglich sein.


    Nach Ansicht der Fotos möchte ich nochmal auf zwei Dinge hinweisen:


    Achtet bei der Montage darauf, daß das GPS beim Sturz nicht an exponierter Stelle liegt. Ein Windstoß, ein Umkipper oder einmal weggerutscht und 700 Eier sind futsch!


    Konkret ist die nach vorne stehende Montage auf dem MTB-Lenkerrohr ungeeignet.


    Abhilfe schafft ein Space-Adapter wie der Minoura Space Grip o. ä. Produkte. Damit kann man GPS samst Halterung in Köperrichtung und weg von der Fahrtrichtung sicherer montieren. Am einfachsten und genaus so effektiv ist natürlich, sofern möglich, die Montage auf einem Ahead-Vorbau.


    GPS-Empfänger immer mit der Trageschlaufe sichern. --- Warum wird klar, wenn das Ding auf Kopfsteinpflaster oder nach einem Schlagloch das erste Mal an der Leine baumelt und nicht unter den Rädern des nachfolgenden Fahrzeuges landet ;)


    Die Hersteller der verschieden Lösungen geben sich sicher Mühe, dennoch: Stoßkräfte und Vibrationen sind nur schwer unter Kontrolle zu bringen.


    Ich verwende übrigens auch die Softcasehalterung. Vorteil: sehr effektive Dämpfung und Schutz des GPS-Empfängers, Nachteil: wackelt manchmal wie ein Lämmerschwanz, in der Summe aber uneingeschränkt empfehlenswert und zudem noch preiswert. Ich muß zugeben, daß ich diese Option wegen negativer Äußerungen Dritter ("Weichkäsehalterung etc.) viel zu lange ignoriert und mich mit den Problemen meiner starren Halterung abgefunden habe.



    viel Erfolg bei der Halterungsauswahl und Montage


    Andreas

    Hallo Wolfgang,



    > Auf dem Gerät ist ausdrücklich vermerkt, dass es auch für NiMH-Akkus ausgelegt
    > ist.


    Die Ansmann-Ladegeräte gehören sicher zu den hochwertigen Lösungen und besitzen eine differenzierte Ladetechnik. Ich selbst benutze das kleinere, fast identische Powerline 4 (Einzelzellen, für GPS, MP3 etc.) und das AS 410 (Mehrzellen, für Fahrradbeleuchtung). --- Beide mit großer Zufriedenheit.


    Dein Problem werden die Akkus sein. Wie schon geschrieben sind irgendwelche Hausmarken i. d. R. nur durchschnittliche Industriequalität.


    Industriequalität heißt bei Akkus: nicht immer konstante Qualität, mittelmäßige Kapazität und Robustheit. Industriequalität ist billig und wird gerne in Endgeräten festverbaut, eventuell hat der Anbieter kostenpflichtigen Austauschservice beim Produkt mit einkalkuliert und verwendet auch eine einfache Ladeschaltung.


    Wenn Du keinen Ärger haben willst, darfst Du bei Akkus nicht sparen. Gute Marken wurden schon genannt. Nicht alle bekannten Marken produzieren gute Qualität. Die Empfehlung der Sanyo-Zellen kann ich mit guten eigenen Erfahrungen unterstützen: AA NiMH 2300--2500 mAh oder AAA NiMH 800--1000 mAh (orange/weiß).


    Sparen kannst Du, wenn Du Dir Zeit zum googeln und Preise vergleichen nimmst. Die Preisunterschiede sind hoch.


    Nicht vegessen: NiMH-Akkus haben eine hohe Energiedichte, reagieren aber auf Überladung und Überhitzung empfindlich. Auf Schnellladefähigkeit achten!



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Paul-Josef,



    > Aber wenn Du die Gegend kennst... Ich hoffe, Du hattest gutes Wetter.


    Ja, ich war mit Freunden 2005 zwei Wochen auf einer Rundtour und Abschluß auf einem Motorradtreffen dort. Harwhich, Cambridge, Nottingham, Rotherham, York und natürlich die Yorkshire Dales als landschaftlich absoluter Höhepunkt der Reise.


    > Danke für die ausführliche Recherche. Bin selbst großer England-Fan. Spielt als
    > Reiseland für die Deutschen leider kaum eine Rolle. Meine Frau hat früher mal in
    > Lancaster studiert, seitdem liebe ich dieses Land.


    Ich war einige Male in London, 1998, 2000 und 2003. Den Rundreisetraum durch Schottland habe ich mir 2000 und 2002 erfüllt. --- Leider habe ich bisher nur die Reisebilder von 2000 Online:


    http://www.stars-and-wings.de/touren/2000-...%20motorrad.htm


    Obwohl mein Herz für Schottland schlägt, Landschaft und Menschen in den Dales stehen den Highland in nichts nach und sind mitunter noch intensiver. Die Serie beschönigt nichts, es ist noch viel toller. --- Leider haben wir zuvor zuviel Zeit verplempert und nur 3 Tage. Ausgangspunkt war eine verschlafen gelegene Jugendherberge in Osmotherly, einem kleinen Kaff nördlich von Thirsk, also mitten in den Dales. Man kann an einem Tag wunderbar durch das North York Moor fahren, zwischen Schafen und Steinwällen, James Cooks Schaffensort Whitby sowie seinen Geburtsort kurz davor besuchen, und über die A169, Pickering Helmsley heimfahren.


    Die Westseite mit dem Yorkshire Dales National Park ist wieder ganz anders als das Hochmoor, aber ebenso schön mit Schafen, Steinmauern und kleinen Dörfern aus Sandsteinhäusern. Hier wurden die meisten Aufnahmen für die Serie gemacht.


    > Zum "Lieben Viehdoktor": übrigens uneinheitlich mal "Harriot", mal "Herriot".


    Ja, intuitiv Harriot, aber Herriot ist das richtige Alias für Alf Wright.


    In Thirsk kann man seine Praxis besuchen, die echte Praxis mit der Einrichtung der 30er und 40er Jahre, und die Kulissen der Fernsehserie. Das Auto steht auch auf dem Hof.


    Die Serie wurde übrigens im malerischen Dor Askrigg gedreht. Dort findet man den Eingang zur Serienpraxis und den Drovers Arms, Tristans "Absturzpub", der in der Realistät Kings Arms heißt. War leider am Nachmittag noch zu und ich konnte nur ein Foto durch die Scheibe schießen ;)


    Bei Interesse sende ich per PM die Linksammlung oder stelle die Fotos etwas flotter als geplant Online.


    Zu Großbritannien: Touristisch erschlossen ist nach verfügbarer Literatur nur der Süden und die Kanalinseln. Nett, aber wer Menschen und Landschaft erleben will, sollte die Dales, den Peak District, Northumberland und natürlich Schottland bereisen.


    Es ist übrigens auch ein Fehler in Schottland immer gleich von Newcastle in die Highlands zu brezeln. Die Abteienstädte in den Borders und andere Teile der Lowlands sind absolut empfehlenswert und an einigen Stellen mindestens genauso typisch für Schottland wie die kargen Highlands.


    Wie gesagt, bei Interesse mehr.


    Und damit es noch einen Bezug zum Topic gibt: Askrigg liegt 5 km südlich von Crackpot ;)



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Uwe,



    > Passt bei den Cx-Geräten dann noch der Deckel der "alten" eTrex-Fahrradhalterung?


    Ich hab's jetzt nicht zur Hand, habe aber in Erinnerung, daß das Cx eine Ausbuchtung für die Speicherkarte hat und es nicht passen dürfte.


    Im C-Modell paßte die Abdeckung ja noch drauf, auch wenn es von der äußeren Form für das schlanke Vista gemacht war.


    Ich denke, daß es da was neues geben wird/müßte.


    Ich habe die Radhalterung übrigens jahrelang auf dem Mopped und Rennrad benutzt. Die filigrane Konstruktion hat gehalten, ist aber sehr vibrations- und schlaganfällig (Abschaltprobleme).


    Mittlerweile benutze ich das Softcase und das Abschaltproblem ist praktisch History.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Ingo,



    > Wenn der Empfang mit dem Cx so gut ist, wie versprochen, dann hat man ja auch
    > bei der Fahrt unter Laub und durch enge Hohlwege laufend Satellitenkontakt und
    > bekommt immer die Richtung korrekt angezeigt ?


    Na ja, bei ausreichend schneller Bewegung und korrekter Positionsbestimmung.


    > Wenn der Empfang unter nassem Laub auch mit dem Cx eingeschränkt und
    > unzuverlässig ist, würde ich beim CS bleiben.


    Der Empfang ist stark verbessert, aber ob er auch immer in Hohlwegen oder dichtem Unterholz geht, da würde ich erstmal Langzeiterfahrungen ohne den ersten Euphorie-Faktor abwarten.


    Übrigens kannst Du ja auch vom CS auf das CSx umzusteigen und beide Vorteile behalten: Empfindlichkeit und Kompaß. Oder ist das eine reine Preisfrage?



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Walt,



    > Sollte dies evtl. das mehrfach geschilderte Problem des Ausbrechens bei der
    > Befestigung am Fahrradhalter beheben?


    Ja, vermutlich. Bei zu festem Anziehen des Clips konnte man das Messinggewinde aus der Abdeckung stemmen.


    Ich hoffe aber, daß beim Sturz eher der Clip aus der spröden Metallgußabdeckung bricht, als die Befestigungseinrichtung im Empfänger...



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo,



    > Jetzt die Frage : Ist das GPSMAP60Cx vom Empfang her wirklich so gut, dass man
    > auf den Kompass verzichten kann ?


    Nein, da auch die stark erhöhte Empfindlichkeit nichts daran ändert, daß die Richtungsangabe bei niedrigen Geschwindigkeiten oder im Stand keine zuverlässigen Ergebnisse liefert. Ferner hatte Ralf schonmal darauf hingewiesen, daß Du zwar auch in schlechten Situationen eine Position bekommst, doch die muß nicht richtig sein.


    Je nach Anwendungsfeld ist der integrierte Kompaß oft eine Komfortfrage. Er ist eine Ergänzung, aber eben kein Ersatz für ein exaktes Navigationswerkzeug.



    viele Grüße


    Andreas