Neue 5 Zoll Garmin Montana 700 Serie | Garmin Outdoor-Navis für Motorradfahrer geeignet?

  • Ich habe ein paar Jahre ein Montana 650 zum Motorradfahren benutzt. Das funktioniert, mir war das Display (4 Zoll) dann zu klein und ich bin aufs Zumo 590 (jetzt ZumoXT) umgestiegen.

    Durch das größere 5 Zoll Display ist es sicher auch wieder für Motorradfahrer interessant. Es hat aber auch eine neue und robuste Halterung. Das Montana ist m.E. damit für Schotterpisten- und Abenteuer-Fahrer abseits normaler Straßen geeignet.

    Gruß
    Reinhard#32
    278 (Verkauft)/60cx /Oregon 550t(verkauft) / Montana 650 t / Montana 700i / Nüvi 3790T / Zūmo 590 / Zümo XT / Blackview BV9600 pro
    Honda ST1300 PAN European

  • Hm, das Gerät klingt spannend. Es hat den Eindruck, dass es quasi ein Mix aus Montana und GPSMap 66+276Cx ist (Mit Ausnahme Touch). Wenn man sich das Garmin Video anschaut, scheint es sehr flüssig zu sein:


    Aber unsicher bin ich mir, ob das mit Android läuft. So ganz macht es für mich nicht den Eindruck, dass das mit Android rennt.


    Was ich absolut nicht verstehe, wieso zur Hölle man die AMPS Halterung verändert hat. Aus meiner Sicht gibt es keinen Grund dafür.

    Garmin GPSMap 276Cx (FW 4.8 JNX+Unicode, HW V8, PCB V7, 128GB SD)

    Garmin Zumo XT (FW 2.9, HW V6, PCB V6, 256GB SD)

  • Ob der aktive Tracks immer noch Magenta, undurchsichtig, ohne erkennbare Richtung und ohne Navigation ist?


    Routen nur 50 Zwischenziele, wie vor gefühlt 100 Jahren? Mehr geht nur mit BaseCamp wahrscheinlich, aber das stirbt so langsam vor sich hin.


    AA Akkus nur bei einem der Geräte?

  • Wenn man schon von den AA Akkus weggeht, dann könnte man das Ding doch auch handlicher bauen. Technisch sollte das nicht unmöglich sein. Mein Chinahandy DoogeeS60 ist wesentlich kompakter und leichter. Und das Display ist größer.

  • und gerade bei den Geräten, die Notruftauglich sind, machen die Akkus rein: idiotisch!

    Was machst Du denn wenns drauf ankommt und der Akku ist leer. Jetzt immer noch eine Powerbank mitnehmen?

  • Ob der aktive Tracks immer noch Magenta, undurchsichtig, ohne erkennbare Richtung und ohne Navigation ist?

    Ich habe die Hoffnung, dass die Software des 276Cx/66i als eine Teilbasis genommen wird, wo das er Fall wäre. Zumindest die technischen Daten passend 1:1 zum 276Cx und 66i, wenn es um die Limits geht, daher die Vermutung.


    Routen nur 50 Zwischenziele, wie vor gefühlt 100 Jahren? Mehr geht nur mit BaseCamp wahrscheinlich, aber das stirbt so langsam vor sich hin.

    Wo ist das Problem? Hast du wirklich in einer Route 50 Zwischenziele, wo du anhalten (!) willst? Das Montana wird, wie auch die GPSMAP-Serie, die entsprechenden RPE aus BaseCamp nutzen können. Das ist ein etwas anderes Konzept als die Shaping Points beim Zumo. Wofür brauchst du soviele Wegpunkte?


    AA Akkus nur bei einem der Geräte?

    Da kann Garmin wenig für. Das liegt tatsächlich daran, dass die Akkus nicht genug Leistung haben, um den Iridiumpart zu betreiben. Ist dem Chipset geschuldet, welcher auf dem Markt existiert. Siehe auch GPSMap 66i.


    Wenn man schon von den AA Akkus weggeht, dann könnte man das Ding doch auch handlicher bauen. Technisch sollte das nicht unmöglich sein. Mein Chinahandy DoogeeS60 ist wesentlich kompakter und leichter. Und das Display ist größer.

    Hast du dir mal die Zielgruppe angeschaut? Das Montana ist nicht für 100% Fussgänger konzipiert, sondern für die Montage am Fahrzeug, wo das Gewicht in dem Bereich keine Rolle spielt. Und eine Zollgröße von 0,2 mehr ist ja wirklich kein Argument, weder dafür noch dagegen.

    Garmin GPSMap 276Cx (FW 4.8 JNX+Unicode, HW V8, PCB V7, 128GB SD)

    Garmin Zumo XT (FW 2.9, HW V6, PCB V6, 256GB SD)

  • Zielgruppe sind auch Wanderer oder Geocacher. Das Doogee ist mit 5,2" gerade noch Hosentaschentauglich. Das Garmintrum sieht nicht danach aus.1


    50 Zwischenziele können schnell zu wenig sein, gerade bei Radtouren.


    BaseCamp wird meiner Beobachtung nach nur wenig von Radlern benutzt, weil zu kompliziert. Man will was einfaches, wie Komoot oder brouter. Oder man holt sich Strecken aus einem Tourenportal. Von dort bekommt man Tracks geliefert.

    Auf dem Gerät ist das nur ein Strich in der Landschaft.

    Für eine richtige Navigation braucht man wieder BaseCamp. Das stirbt langsam aber sicher.


    Wenn die neuen Geräte dieses dämliche Routenprinzip weiterverfolgen, sollte Garmin BaseCamp besser machen und die Fehler beseitigen.


    Viele Leute benutzen gar keinen PC mehr, da mittlerweile fast alles mit Tablet oder Telefon geht. Und das spielt gar nicht mit Garminrouten. Nur Tracks. Und die sind ohne Navigation bei Garmin.

  • wie das ???

    bzw. wie schaut das in der Praxis aus ?

    Ein Beispiel sei hier eine MTB Tour genannt, die ich nächstes Jahr vor habe. Die Strecke soll einem bestimmten Verlauf haben. Bei der Planung mit BaseCamp benötigte ich 86 Zwischenziele.

    Sicherlich kann ich die Routenpunkte entfernen, dann frisst das Garmin die Strecke.

    Aber ich opfere damit die Möglichkeit, die Strecke mit dem Gerät zu verändern oder umzukehren. Außerdem muss man auf Alternativberechnung bei Verlassen verzichten. Und man muss darauf achten, bei Kartenupdates die originale Route mit den Zwischenzielen noch zu haben, da sie ohne die Routenpunkte nicht mehr neu berechnet werden kann, was aber nach einem Kartenwechsel nötig ist.


    Meine Mitfahrer, etwa 20 Leute, werden fast alle ein Navi dabei haben. Aber niemand kann diese Route nutzen, da wahrscheinlich andere Karten verwendet werden oder wenn die selbe Karte, nicht unbedingt vom selben Releasedatum.


    Im Klartext: Teilen muss ich die Strecke als Track. Für die Garmin Outdoorbesitzer heißt das, sie werden keine Navigation haben, sondern nur die Tracklinie. Oder sie machen sich die Mühe und bauen im BaseCamp die Strecke als Route nach. Und das werden sie kaum mit 50 Zwischenzielen schaffen.


    Im Wegereichen Gebiet, sind die Zwischenziele schnell verballert. Besonders, wenn man bestehende Strecken, also Tracks, exakt als Route nachbauen will. Die Automatik hierfür klappt leider nur mit originalen Karten, nicht mit freien OSM Karten. Und das auch nicht so wirklich.


    [Blockierte Grafik: https://fstatic1.mtb-news.de/v3/25/2500/2500052-2mkuml817xk2-routenpunkte-large.png]

  • Ich gehe davon aus, bzw. vermute es, dass die Track/Routennavigation genau so funktioniert , wie auf den Oregons bzw. alten Montanas.

    Aber vielleicht funktionieren die neuen Montanas auch anders, ohne diese ganzen wenn und abers....?

  • Zitat

    eine MTB Tour

    Tagesetappe von 199km ? =O

    wenn ja, muss ich leider zugeben das ich mich mit "Topokarten" und deren routigfähigkeit nicht auskenne ....

    bin aber auch einer, der auf Mopedtouren viele "Wegpunkte" setzt !!!

    .
    Gruß Hobby
    Quest seit Mai 05
    276Cx seit Mai 19

  • Danke. Du hast also nicht verstanden, was ich gesagt habe, nicht böse gemeint. :-) Du nutzt die Wegpunkte zum Formen der Route! Das sind keine Punkte, wo du explizit anhalten willst. In so fern ist es korrekt, dass die Outdoor-Geräte maximal 50 Wegpunkte in einer Route können. Diese Route hätte ein Problem. Daher hatte ich gefragt, ob du da wirklich anhälst.


    ABER: Die Outdoor-Geräte können RPE. Daher ist die Lösung einfach. Du musst alle Wegpunkte entfernen lassen bei der Übertragung. Siehe Screenshot, das Häckchen muss gesetzt werden. Die Route bleibt trotz dessen 1:1 erhalten, weil eben die Outdoor Geräte RPE (Route Point Extensions) können. Das sind Informationen, die in die Route von BaseCamp eingebettet sind. Damit hast du keine Probleme mehr mit dem Limit. Diese Route kannst du an andere Garmin User weiter geben und diese können dann diese auch 1:1 abfahren. In dem Modus siehst du auf dem Navi keine Punkte "ohne Alarm" mehr, nur noch welche "mit Alarm", wo man explizit anhalten will. Die Route bleibt aber geformt, wie in BaseCamp.


    Hinweis: Die Deutsche Übersetzung ist meiner meinung nach Mist. In der englische Version geißt das nicht Routenpunkte, sondern, *tada*, "Shaping Points" an der Stelle.


    Anders sieht es in der Zumo-Welt aus: Diese können kein RPE. Da gibt es das Konzept der Shaping Points. Ein Zumo kann 29 Wegpunkte (mit Alarm), aber (ich glaube 250?) Wegpunkte ohne Alarm. Diese werden dann auf dem Navi angezeigt und formen die Route.

  • Die Anzahl der Zwischenziele pro Strecke steigt, je dichter das Wegenetz und je mehr Wege benutzt werden können. Überlässt man dem Router die Streckenauswahl, kommt man mit ganz wenigen Zwischenzielen hin. Wenn man aber eine bereits fertige Strecke, die in der Regel als Track vorliegt, exakt nachbauen möchte, braucht man einfach viele Zwischenziele, um dem Router den Track zu zeigen.

    Noch komplizierter wird es, wenn man Weglose Stücke einbaut. (Oder Stücke, wo eigentlich eine Vermeidungsoption greift)

    Ich hatte auch schon Strecken von nur 70 km, wo die 50 Zwischenziele nicht ausreichten.

    Aber auch andersrum, eine 530km Radtour habe ich mit 15 Punkten erstellt.


    Meine Beobachtung ist, dass die meisten Outdoorbesitzer die Routen gar nicht benutzen, sondern einfach den Track verfolgen. Weil es einfach zu kompliziert ist. Und ohne BaseCamp kann man sowieso keine Routen erstellen.

    Bei Tracks hat man keine Abbiegehinweise, keinen Verlassen-Alarm, keine stromsparoptionen, keinen automatischen Zoom, keine Veränderungsmöglichkeiten der Strecke (Routenplaner, der geht aber auch nur, wenn man Routen unberechnet überträgt). Noch nicht mal eine Richtung sieht man. Oder die Kartenwege darunter. Und Magenta ist so schön nicht.

    Es sieht nicht danach aus, als wenn dieses Trackkonzept bei den neuen Montanas anders wäre. Wissen tue ich es nicht, ich habe ja kein Montana.

  • ConiKost


    Die Routen sind so kompliziert, dass wir erst mal erklären müssen, was wir meinen, weil wir sonst aneinander vorbei schreiben.


    Ich schicke die Routen in der Regel auf die SD Karte. Da funktioniert "Routenpunkte entfernen beim Übertragen" nicht. Außerdem benutze ich nicht "übertragen", weil ich sonst zig unsinnig benannte gpx Dateien auf dem Gerät habe. Ich benutze "exportieren", damit kann ich bestimmen, welche Dinge in den gpx Dateien drin sein sollen und welchen Namen die Datei haben soll.

    Nur soviel zur "Einfachheit" von BaseCamp.


    Ich benutze "Routenpunkt entfernen" im Kontextmenü der Route, siehe Bild ;), was im Ergebnis dasselbe ist.


    Die 1:1 Übernahme funktioniert nur, wenn das Gerät DIESELBE Karte benutzt. Ist das nicht der Fall, gibt es keine Abbiegehinweise. Texte wie "Hier links in Waldweg" etc. werden nicht mit übertragen. Nur kryptischen Zahlen, mit deren Hilfe das Gerät die Texte aus der Karte holt. Und das geht eben nur, wenn es die selbe Karte ist. Das ist auch der Grund, weshalb solche kastrierten Routen unbrauchbar werden, wenn ein Kartenupdate gemacht wird.


    Schon wieder viel Text und garantiert missverständlich. Deshalb meine Aussage, das Routenkonzept ist zu kompliziert. Man hätte neue Montanas nutzen können, das ganze mal aufzuräumen und die Abhängigkeit von BaseCamp zu beenden. Oder man entwickelt das mal vernünftig weiter....ich wiederhole mich.

  • Ich schicke die Routen in der Regel auf die SD Karte. Da funktioniert "Routenpunkte entfernen beim Übertragen" nicht. Außerdem benutze ich nicht "übertragen", weil ich sonst zig unsinnig benannte gpx Dateien auf dem Gerät habe. Ich benutze "exportieren", damit kann ich bestimmen, welche Dinge in den gpx Dateien drin sein sollen und welchen Namen die Datei haben soll.

    Hm, okay, mir SD-Karte habe ich das nie ausprobiert. Aber wozu die Routen auf SD-Karte schicken? Die Aussage bezüglich Übertragen und unsinning benannte GPX-Dateien verstehe ich nicht. Normalerweise siehst du doch dann den Namen der Route anstatt der "Raw" GPX-Datei?

    Und wegen bestimmen was du übertragen willst verstehe ich nicht. Wenn du nur die Route auswählst und mit der BaseCamp-Funktion überträgst, wird nur die Route kopiert. Exakt das selbe, wenn du 1:1 die Route manuelle exportierst und kopierst.

    Nur soviel zur "Einfachheit" von BaseCamp.

    Ich finde BaseCamp einfach. Es ist anders vom Konzept, aber nicht wirklich schwer, wenn man sich etwas einarbeitet. Aber ich weiß, mit der Meinung stehe ich recht alleine.

    Ich benutze "Routenpunkt entfernen" im Kontextmenü der Route.

    Ja, kann man tun, dann musst du aber die Route duplizieren und dort das machen, sonst verlierst du alle Punkte, falls du mal nachträglich die Route anpassen willst?

    ie 1:1 Übernahme funktioniert nur, wenn das Gerät DIESELBE Karte benutzt. Ist das nicht der Fall, gibt es keine Abbiegehinweise. Texte wie "Hier links in Waldweg" etc. werden nicht mit übertragen. Nur kryptischen Zahlen, mit deren Hilfe das Gerät die Texte aus der Karte holt. Und das geht eben nur, wenn es die selbe Karte ist. Das ist auch der Grund, weshalb solche kastrierten Routen unbrauchbar werden, wenn ein Kartenupdate gemacht wird.

    Einspruch. Bei unterschiedlichen Kartenarten, wie Topo oder CityNavigator ist das schon richtig, weil dann die Route nicht auf den echten Straßen liegt. Aber als Beispiel, wenn ich mit CN 2021.10 plane, und jemand hat CN 2020.30 noch, dann funktioniert auch bei Ihm im Regelfall die Strecke 1:1, weil sich bei Kartenupdates innerhalb einer Kartenart im Regelfall die Straßen nicht verschieben.


    Aber wo ist das Problem? Ich fahre auch mit einer Gruppe von bis zu 10 Leuten und bei allen, die Garmin haben, ist die Ansage, Kartenversion XYZ zu haben. Im Normalfall ist das immer die neuste. Ist doch logisch. Wenn ich mit Tyre auf Google Maps eine Route plane, habe ich doch genau das selbe Problem, wenn ich die Route auf einem TomTom abfahre, da die TomTom-Karte nicht mit Google Maps identisch ist, wenn es um die Position der Straßen und Punkte geht.

    Garmin GPSMap 276Cx (FW 4.8 JNX+Unicode, HW V8, PCB V7, 128GB SD)

    Garmin Zumo XT (FW 2.9, HW V6, PCB V6, 256GB SD)

  • Bei aufwändiger geplanten Touren habe ich in der Regel noch einige separate Wegpunkte dabei, manchmal auch Alternativ Strecken. Bei Mehrtagestouren habe ich für jeden Tag eine Strecke.

    Manchmal mache ich auch für Abschnitte jeweils eine Route.

    Meistens nehme ich die Strecke auch noch als Track mit, um das Magenta der Route etwas auffälliger umzufärben.


    Das alles kommt dann in eine gpx Datei mit einem aussagefähige Namen.


    Bei der Drag and Drop Methode habe nur Dateien wie route.gpx, track01.gpx usw. und sehe nicht, was da drin ist.



    Bei Radlern findet man auf den Garmins alle mögliche. Karten. Routen teilen funktioniert da nicht.


    Das Handling der Routen ist klar, nach dem Entfernen der Punkte und kopieren auf das Gerät, muss man die Punkte mit Rückgängig wiederholen.

    Oder einmal Neustarten und die Punkte auf dem Gerät entfernen, nicht in der Sammlung.

  • Ich bin eigentlich auch BaseCamp Fan, schließlich Stelle ich Karten dafür her und es würde mich freuen, wenn es weiterlebt.

    Aber Garmin lässt BaseCamp einfach verotten.


    Beispiele Routen verbinden, alte Routen löschen. Geht nicht. Also verbinden ja, aber das löschen nicht.

    Oder der Shortcut "Wegloses Stück einfügen". Der wurde beim Einfügen Tool vergessen.

    Oder dieses unsägliche komplettneuenrechnen bei Verschieben oder Löschen eines Zwischenzieles.

    Ich hätte da noch mehr, aber dann drifte ich noch weiter vom Thema weg. Was ich eigentlich sagen will ist, wenn Garmin ein viele Hundert Euro teures Gerät verkaufen will, dessen Funktionen nur mit einer halbgaren Software vollumfänglich nutzbar sind, dann stimmt da was nicht. Entweder man konzipiert das Gerät so, dass man BaseCamp nicht braucht oder entwickelt das weiter.