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  #1  
Alt 10.09.2017, 20:34
Benutzerbild von Sannikow
Sannikow Sannikow ist offline
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eTrex 10 : Abweichung und Genauigkeit

Hallo Leute,

mein eTrex 10 tut seinen Dienst, so daß ich mich eigentlich nicht beklagen kann. Aber manchmal scheint mir die Abweichung des Tracks von der Karte zu groß zu sein. Das Gerät ist beim Fahrrad am Lenker angebracht in guter Position, GLONASS und WAAS sind ausgeschaltet. Aber gerade bei starker Häuserbebauung, an steil aufsteigenden Felswänden und in Tälern kann die Abweichung bis zu 30 m betragen. Das finde ich erstaunlich viel. Was habt ihr so für Erfahrungen mit dem eTrex 10 (20, 30) oder ähnlichen Geräten gemacht ?

Danke für Eure Antworten, Gruß

Sannikow
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  #2  
Alt 11.09.2017, 08:35
kiozen kiozen ist offline
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Bei den Empfangsbedingungen sind das normale Abweichungen. Es kommt einfach darauf an, wie viele Satelliten das Gerät sehen kann und wie diese räumlich verteilt sind.

Zusätzlich produzieren Wände Reflexionen. Die Laufzeit eines reflektierten Signales ist natürlich anders als die des direkten Signales. Springt der Empfänger auf das reflektierte Signal anstatt auf das direkte an, dann können es auch mal 100-200m Abweichung sein.
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  #3  
Alt 11.09.2017, 12:44
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Sannikow Sannikow ist offline
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Danke für deine Antwort kiozen.

Solche großen Abweichungen hätte ich jetzt aber nicht erwartet. Da fragt man sich, wie man unter solchen Bedingungen überhaupt Positionen bestimmen kann, wenn es um Kartografierung geht.

Das heißt, daß man seine geloggten Tracks nachträglich überarbeiten sollte, wenn man sie später als Vorlage verwenden will. Natürlich unter der Voraussetzung, daß die zugrunde liegende Karte korrekt ist.

Macht ihr eine Nachbearbeitung eurer Tracks ?
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  #4  
Alt 11.09.2017, 13:27
kiozen kiozen ist offline
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Naja, professionelle Vermessung wird ja deswegen nicht mit billigen Verbraucher GPS Geräten gemacht. Ein differenzielles GPS mit fixen Referenzbarken leistet hier schon mehr. Kostet aber auch deutlich mehr.

Du musst mit dem Fehler leben lernen. Bei ganz schlimmen Stellen, lösche ich die Punkte einfach. Dann gibt es halt mal keinen genauen Track an der Stelle. Die Punkte zu verschieben funktioniert nicht, weil Du damit nie eine vernünftigen Position - Zeit Relation hinbekommst.

Als Nachbearbeitung dünne ich in der Regel den Track nochmal aus. Pausenknödel und große Ausschläge, wegen schlechtem Empfang, werden herausgenommen. Wobei das bei meiner Software (QMapShack) auch wieder reversibel ist. D.h. ich kann mir auch immer wieder die rohen Originaldaten ansehen.
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  #5  
Alt 11.09.2017, 15:23
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Sannikow Sannikow ist offline
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Ja kiozen, so sehe ich das inzwischen auch. Es ist eben, wie es ist. Früher gab es gar kein GPS und für 85 Euro erwarte ich auch keine Wunder. Der eTrex 10 ist ansonsten eine große Hilfe beim Wandern und Radeln in naturbelassener Umgebung, wenn man nicht ortskundig ist.

Den aufgezeichneten Track sichere ich, eine Kopie wird aussagekräftig benannt. Eine weitere Kopie wird nachbearbeitet (gestutzt, an die Karte angepaßt, Pausen und Verfehlungen gelöscht). Der überarbeitete Track dient dann später als Orientierung für die nächste Tour. So kann ich mir die eigenen Touren basteln. Eigentlich eine feine Sache, Fernão de Magalhães auf der Suche nach dem Estrecho wäre happy gewesen.
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  #6  
Alt 11.09.2017, 16:40
kiozen kiozen ist offline
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Zitat:
Zitat von Sannikow Beitrag anzeigen
Den aufgezeichneten Track sichere ich, eine Kopie wird aussagekräftig benannt. Eine weitere Kopie wird nachbearbeitet (gestutzt, an die Karte angepaßt, Pausen und Verfehlungen gelöscht). Der überarbeitete Track dient dann später als Orientierung für die nächste Tour. So kann ich mir die eigenen Touren basteln.
Auch ok. Ich habe halt lieber alles in einer Datenbank und ich habe lieber eine dokumentierte Historie mit den Änderungen und die Möglichkeit auf einen früheren Stand zurückzugehen. Das geht natürlich auch noch weiter, Hand in Hand mit der Auswertung und Dokumentation der Touren. Und natürlich dem Tagging, damit man auch wieder was findet. Das kann man aber auch alles einfacher halten.

Das eTrex10 hat übrigens einen sehr guten Empfänger, der sehr ruhige und exakte Aufzeichnungen liefert. Das haben schon mehrere Tests bestätigt. Leider gibt es nicht genug Tests, die es im Gebirge mit der GPSMap Serie vergleichen. Gerade hier kommt es ja oft zu Abschattungs- und Reflexionsproblemen. Als hochwertiger Tracklogger, der ewig durchhält, ist es aber auf jeden Fall unschlagbar.
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  #7  
Alt 11.09.2017, 20:57
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Sannikow Sannikow ist offline
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Ich bin noch am experimentieren und auch noch nicht allzu lange als GPSler dabei, aber QMapShack werde ich mir mal ansehen. Danke für den Tipp kiozen.

Ansonsten bin ich noch am überlegen, wie ich den Track effektiv nachbearbeite, um nicht stundenlang am PC zu sitzen. Mit BaseCamp kann man den Track filtern, um die Punkte zu reduzieren. Ich denke aber, daß das Problem schon mit der richtigen Aufzeichnungsmethode anfängt (Auto, Distanz, Zeit). Am liebsten wäre mir ja, das Gerät wäre so schlau, den Punkt immer dann zu setzten, wenn sich die Richtung im Rahmen einer gewissen Toleranz ändert. Dazu müßte es aber potentielle Punkte im Cache halten. Aber so was gibt es wohl nicht im Einsteigersegment ?
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  #8  
Alt 11.09.2017, 21:29
kiozen kiozen ist offline
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Dein eTrex sollte wie alle Garmins einen Automode haben. Unter Setup->Tracks->Record Method->"Auto". Als "Recording Interval" würde ich "Most Often" auswählen. Die Menüstruktur und die Bezeichnungen können variieren.

Für die Nachbearbeitung am PC gibt es eigentlich auch nur einen vernünftigen Algorithmus. Der nennt sich Douglas-Peucker. Manche Programme beachten dabei aber nur zwei Dimensionen. Gerade in den Bergen ist die Höhe aber auch wichtig.

Damit lassen sich jedoch Pausenknödel nur bedingt reduzieren. Ausreißer überhaupt nicht. Die auszumerzen dauert aber nicht lange. Bei den letzten Touren hat mich das zwischen einer und drei Minuten gekostet.
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  #9  
Alt 12.09.2017, 08:53
RainerSurfer RainerSurfer ist offline
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Zitat:
Zitat von Sannikow Beitrag anzeigen
an steil aufsteigenden Felswänden und in Tälern
Es gab auch mal einen GPS Test, Oregon 600(weiß nimmer) da hat sich jemand über einen furchtbar schlechten Empfänger beschwert, da der Empfang komplett ausgesetzt hat. Nur hat sich dann herausgestellt, das da jeder (consumer-) Empfänger aussetzt.

Steile Felswände sind immer kritisch, die müssen noch nicht mal sonderlich hoch sein. Fränkische Schweiz z.B. reicht schon, die Gegend ist kein Hochgebirge! Auch diverse Steinbrüche um Nürnberg rum, wo Felsblöcke rausgeschnitten worden sind, sehr schwierig.
__________________
Oregon
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  #10  
Alt 12.09.2017, 15:44
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Sannikow Sannikow ist offline
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Zitat:
Zitat von RainerSurfer Beitrag anzeigen
Es gab auch mal einen GPS Test, Oregon 600(weiß nimmer) da hat sich jemand über einen furchtbar schlechten Empfänger beschwert, da der Empfang komplett ausgesetzt hat. Nur hat sich dann herausgestellt, das da jeder (consumer-) Empfänger aussetzt.
Gut möglich, daß der Fortschritt auch hier schon Einzug gehalten hat , aber ich glaube, es liegt wohl eher an den Empfangsbedingungen, denn ansonsten erbringt das Gerät gute Ergebnisse.
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  #11  
Alt 12.09.2017, 15:50
Benutzerbild von Sannikow
Sannikow Sannikow ist offline
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@kiozen : Automode war eingeschaltet, Häufigkeit hoch
Was der Automode da treibt, erschließt sich mir allerdings nicht.

Danke nochmals für eure Antworten, ich würde einen neuen Pfad eröffnen zum Thema Nachbearbeitung von Tracks & Co.
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  #12  
Alt 12.09.2017, 15:54
kiozen kiozen ist offline
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Der Empfänger vom eTrex10 hat einen sehr guten Ruf. Der vom O600 nicht Da ich ein 600er in der Bekanntschaft mitwandern habe, kann ich die Aussage zum 600er bestätigen. Der Empfänger war von Anfang an eher seltsam.

Beim eTrex kann ich mich auch nur auf die veröffentlichten Tests stützen. Die sehen recht ordentlich aus. Ob das auch auf das eTrex20 und eTrex30 zutrifft kann ich nicht sagen. Die meisten Leute sind mit diesen Geräten unglücklich, weil der Prozessor für eine volle Kartendarstellung schon sehr knapp bemessen ist.
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  #13  
Alt 12.09.2017, 15:55
kiozen kiozen ist offline
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Zitat:
Zitat von Sannikow Beitrag anzeigen
@kiozen : Automode war eingeschaltet, Häufigkeit hoch
Was der Automode da treibt, erschließt sich mir allerdings nicht.
Weiß niemand außer Garmin. Aber es wird wohl irgendwas Ähnliches wie der Douglas- Peucker Algorithmus sein.
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  #14  
Alt 12.09.2017, 16:10
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Sannikow Sannikow ist offline
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Zitat:
Zitat von kiozen Beitrag anzeigen
Beim eTrex kann ich mich auch nur auf die veröffentlichten Tests stützen. Die sehen recht ordentlich aus. Ob das auch auf das eTrex20 und eTrex30 zutrifft kann ich nicht sagen. Die meisten Leute sind mit diesen Geräten unglücklich, weil der Prozessor für eine volle Kartendarstellung schon sehr knapp bemessen ist.
Ich habe bewußt auf die Kartendarstellung (20er, 30er) verzichtet, der 10er hat eine gute Performance und muß nur manchmal eine kleine Pause machen .
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  #15  
Alt 14.09.2017, 08:29
Tobias Tobias ist offline
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Such mal auf pocketnavigation.de nach etrex10 da wirst Du viele Vergleichstests finden wo wir einen Trackvergleich angestellt haben. Neuester Test: https://www.pocketnavigation.de/2017...or-navis-test/
Wir verwenden das etrex10 gerade wegen seines guten Empfangs als Referenzgerät für sämtliche GPS-Tests und bisher haben wir noch kein GPS gefunden, was dem etrex10 übertroffen hat - egal ob Outdoor-GPS. Smartphone, GPS-Uhr etc.
Das GPSMap64 ist auch sehr gut, aber meiner Meinung nach nicht besser. Wir haben zwar nicht immer die Möglichkeit auch im Hochgebirge zu testen, aber wenn man lange mit GPS-Geräten unterwegs war kann man die Qualität eines GPS-Empfänger recht gut einschätzen. Das etrex10 ist sehr empfindlich, ohne aber aus jeder Reflektion eine Trackwolke riesigen Ausmaßes zu machen.
Entweder mit Deinem etrex10 ist also etwas nicht in Ordnung oder aber Deine Erwartungen sind zu hoch. Klären kannst Du das nur selber mit einem Vergleichstest mit 1-2 anderen GPS-Empfängern.
VG
Tobias
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  #16  
Alt 14.09.2017, 20:13
Voyager Voyager ist offline
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Zitat:
Zitat von Sannikow Beitrag anzeigen
.... GLONASS ..... ausgeschaltet.

Aber gerade bei starker Häuserbebauung, an steil aufsteigenden Felswänden und in Tälern kann die Abweichung bis zu 30 m betragen......
Warum Gonass deaktiviert?

Gerade in schlechten Empfangslagen können 1, 2 Glonasse den Empfang stabilisieren.

Aber enge Täler, enge Serpentinen dicht am Berghang können den Track auch schon mal springen lassen.

Mein Falk Ibex Cross z.B. zieht seit dem letzten Update den Track immer auf die eingezeichnete Straße, gleichbleibend, egal, welche Straßenseite ich nutze.

Aber das eTrex 10 ist schon gut.
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  #17  
Alt 14.09.2017, 21:50
Benutzerbild von Sannikow
Sannikow Sannikow ist offline
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Zitat:
Zitat von Tobias Beitrag anzeigen
Such mal auf pocketnavigation.de nach etrex10 da wirst Du viele Vergleichstests finden wo wir einen Trackvergleich angestellt haben. Neuester Test: https://www.pocketnavigation.de/2017...or-navis-test/
Danke Tobias für deinen Verweis auf den interessanten Test.

Daß das eTrex 10 ein sehr gutes Gerät ist, ist schon mal eine gute Nachricht. Aber ein Gerät gleicht eben nicht dem anderen. Innerhalb der eTrex-10-Serie mag es da auch Abweichungen geben. Vielleicht sollte ich mal ein Referenz-Gerät ausborgen.
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  #18  
Alt 14.09.2017, 21:52
Benutzerbild von Sannikow
Sannikow Sannikow ist offline
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Zitat:
Zitat von Voyager Beitrag anzeigen
Mein Falk Ibex Cross z.B. zieht seit dem letzten Update den Track immer auf die eingezeichnete Straße, gleichbleibend, egal, welche Straßenseite ich nutze.
Bringt so ein Update wirklich Verbesserungen ? Das habe ich nämlich noch nicht gemacht.
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  #19  
Alt 15.09.2017, 08:13
Tobias Tobias ist offline
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Bei nahezu allen Garmin Gerät hat sich der GPS-Empfang von der ersten Version mit Update zu Update immer weiter verbessert! Gerade bei den GPS-Uhren konnten da immer wieder deutliche Verbesserungen erreicht werden. Ich würde Dir auf jeden Fall raten das etrex mal über den Garmin Web-Updater auf den neusten Stand zu bringen!
VG
Tobias
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  #20  
Alt 15.09.2017, 09:01
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trailsurfer trailsurfer ist offline
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Zitat:
Zitat von Sannikow Beitrag anzeigen
Danke Tobias für deinen Verweis auf den interessanten Test.

Daß das eTrex 10 ein sehr gutes Gerät ist, ist schon mal eine gute Nachricht. Aber ein Gerät gleicht eben nicht dem anderen. Innerhalb der eTrex-10-Serie mag es da auch Abweichungen geben. Vielleicht sollte ich mal ein Referenz-Gerät ausborgen.

Ein Gerätevergleich ist wegen der sich ständig verändernden Satelliten-Konstellation nicht unbedingt trivial. Geht eigentlich nur, wenn die Geräte parallel und jeweils mit der Antenne optimal ausgerichtet durchs Gelände bewegt werden.
Den Empfängern sollte beim Start genügend Gelegenheit ( Zeit ) gegeben werden zu akquirieren. Die Zeit alle Daten vom GSP-System zu laden kann je nach aktuellem Datenstand ( wann und wo zuletzt verwendet ) im GPS-Empfänger, stark unterschiedlich ausfallen.

Zu beachten wäre dabei noch, dass die GPS-Empfänger räumlich weit genug auseinander transportiert werden. Eine gegenseitige Beeinflussung ist nicht auszuschliessen. Auch elektronische Fahrradtachos können die Messungen verfälschen.
Allle anderen HF-Geräte, wie Mobiltelefone, sollten daheim oder im Auto bleiben. Überlandleitungen im Vergleichsgebiet sollten vermieden werden. Bahnlinie mit Oberleitung funkt rein, etc..
Damit ist nicht festgestellt, dass die Genauigkeit des GPS-Empfangs durch die genannten Störungen grundsätzlich eingeschränkt wird. Es geht lediglich um den Ausschluss von möglichen Störeinflüssen bei einer Vergleichsmessung.
__________________
www.clickpedal.de / Gerätehistorie: GPS12, eTrex Summit, 60CS, 60CSx, Oregon300, 62s, eTrex30, WinTec WBT-202, Oregon650. Aktuell: Oregon700 SW: BaseCamp aktuelle Version, GPS-Einsatz vorw. bei MTB-Touren. ZUMO340 für die GS, Nüvi 3597LMT für PKW, LOCUSMap auf Android
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